Datum11.08.2026 13:57
Quellewww.zeit.de
TLDRDynamo Dresden darf den K-Block bei seinem Heimspiel gegen Darmstadt 98 öffnen. Dies entschied das Ständige Schiedsgericht des DFB nach einem erfolgreichen Einspruch Dresdens. Ursprünglich war ein Teilausschluss der Zuschauer aufgrund von Vorfällen im Spiel gegen Hertha BSC (Pyrotechnik, Platzsturm, Verletzte) verhängt worden. Die Strafe wurde nun ausgesetzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Strafe ausgesetzt - Dynamo kann K-Block öffnen“. Dynamo Dresden kann zum Heimspielauftakt in der 2. Bundesliga auf ein volles Haus hoffen. Der Verein war mit einer Klage beim Ständigen Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen ein Urteil des DFB-Bundesgerichts erfolgreich. Somit kann der Zweitligist im Spiel gegen Darmstadt 98 am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) die Blöcke K1 bis K5 öffnen, wie Dynamo mitteilte. Nach schweren Vorfällen im Heimspiel gegen Hertha BSC am 4. April hatte das DFB-Sportgericht beide Vereine mit hohen Geldstrafen belegt und Dresden noch mit einem Teilausschluss der Zuschauer in zwei Heimspielen belegt. Die zweite Partie wurde dabei zur Bewährung bis Sommer 2027 ausgesetzt. Dresden sah den Teilausschluss der rund 9.500 Zuschauer als Kollektivstrafe an und hatte dagegen Einspruch erhoben. Sowohl das Sportgericht als auch das Bundesgericht wiesen die Einsprüche ab, sodass das Ständige Schiedsgericht entscheiden musste und das Verfahren aussetzte, das laut Dynamo nun "voraussichtlich im Herbst durchgeführt" werde. Beim Spiel gegen die Berliner in der vergangenen Saison wurden im Dresdner Zuschauerblock insgesamt 27 pyrotechnische Gegenstände entzündet. Nachdem es zuvor zu erheblichen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Vereine sowie Mitarbeitern des Sicherheits- und Ordnungsdienstes gekommen war, überstiegen mindestens 77 Dresdner Anhänger aus dem Bereich des K-Blocks die Begrenzung zum Innenraum und rannten über das Spielfeld in Richtung des Gästeblocks. Dabei wurden gezielt bengalische Feuer und Feuerwerksraketen auf Berliner Anhänger sowie in Richtung des Gästeblocks abgefeuert. Das Spiel musste für 19 Minuten unterbrochen werden. Insgesamt wurden mindestens 17 Personen verletzt. © dpa-infocom, dpa:260811-930-514148/1