Datum28.11.2025 14:21
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet von einem milden und regnerischen Herbst 2025 in Schleswig-Holstein. Mit einem Temperaturmittel von 10,8 Grad lag die Temperatur über dem historischen Durchschnitt von 9,2 Grad. Besonders auffällig war der hohe Niederschlag von 280 Litern pro Quadratmeter, bedingt durch einen nassen Oktober. Die Sonnenscheindauer betrug 310 Stunden, was den Durchschnitt übersteigt. Diese Werte dienen zur Bewertung des Klimawandels, die endgültige Bilanz wird Ende November erstellt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „DWD Wetterdienst-Bilanz“. Lesen Sie jetzt „Bilanz: Herbst in Schleswig-Holstein regnerischer als üblich“. Im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein war die Herbstwitterung 2025 mild und phasenweise deutlich zu nass. Das geht aus der vorläufigen Herbstbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Das Temperaturmittel lag bei 10,8 Grad. Der Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 liegt für Hamburg bei 9,2 Grad. Den Tageshöchstwert meldete Grambek (Kreis Herzogtum Lauenburg) mit 27,3 Grad am 20. September. Mit minus 6,7 Grad am 21. November führt Quickborn im Kreis Pinneberg mit der landesweit tiefsten gemessenen Temperatur. Zudem hat es laut DWD mehr geregnet als sonst: Der Flächenniederschlag summierte sich auf 280 Liter pro Quadratmeter. Bei nur 232 Litern liegt der Durchschnitt in SH – "ausschlaggebend war vor allem ein ungewöhnlich nasser Oktober", teilten die Meteorologen mit. Die Herbstsonne schien in den letzten drei Monaten 310 Stunden und übertraf damit das Klimamittel von 292 Stunden Sonnenscheindauer. Der meteorologische Winter beginnt stets am 1. Dezember. Der kalendarische beziehungsweise astronomische Winteranfang ist erst am 21. Dezember. Er richtet sich nach dem kürzesten Tag des Jahres, der abhängig ist vom Stand der Erde zur Sonne. Der Vergleich aktueller mit den vieljährigen Werten ermöglicht den Meteorologen DWD-Angaben zufolge eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels. Es handelt es sich um vorläufige Werte, da die Daten für die letzten Tage der meteorologischen Einteilung der Jahreszeit bis Ende November auf Prognosen basieren. © dpa-infocom, dpa:251128-930-354408/1