Schulen: Weniger Unterrichtsausfall und Modernisierung der Lehrpläne

Datum11.08.2026 10:08

Quellewww.zeit.de

TLDRSachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) will den Unterrichtsausfall weiter reduzieren und kündigt eine umfassende Lehrplanmodernisierung bis 2030 an. Ziel ist die gerechte Lehrerverteilung und eine Anhebung der Unterrichtsstunden. Die Lehrpläne werden erstmals seit 2004 komplett überarbeitet, um Kompetenzen und aktuelle gesellschaftliche Themen wie Demokratie- und Medienbildung zu stärken. Das Handyverbot wird zudem auf Klassenstufen bis zur 8. Klasse ausgeweitet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schulen“. Lesen Sie jetzt „Weniger Unterrichtsausfall und Modernisierung der Lehrpläne“. Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) verspricht eine weitere Reduzierung des Unterrichtsausfalls an den Schulen. "Das werden wir auch erreichen", sagte er bei der Vorstellung des neuen Schuljahres. Im vergangenen Schuljahr habe man gerade an den Oberschulen die Unterrichtsausfälle um über 20 Prozent senken können. "Deshalb bleibt weiter das oberste Gebot, dass mehr Unterricht an unseren Schulen stattfindet, weniger Unterricht ausfällt."  Ein Mittel werden Abordnungen von Lehrern an andere Schulen bleiben, an denen der Lehrermangel besonders groß ist. "Die größte Herausforderung bleibt die gerechte Verteilung der zur Verfügung stehenden Lehrerinnen und Lehrer auf ganz Sachsen", betonte der Minister. Als zweiten Schwerpunkt nannte Clemens die Modernisierung der Lehrpläne bis zum Jahr 2030. Erstmals seit 2004 werden sämtliche 528 Lehrpläne aller Fächer und Schularten überarbeitet. Zudem sollen die Lehrpläne den Schülern mehr Kompetenzen vermitteln sowie gesellschaftliche und bildungspolitische Entwicklungen aufgreifen. "Dazu zählen neben Demokratie- und Medienbildung auch sprachliche Bildung", hieß es.  Das Handyverbot gilt nun nicht mehr nur an Grundschulen, sondern bis zur Klassenstufe 8. © dpa-infocom, dpa:260811-930-512619/1