Datum11.08.2026 08:11
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Niedrigwasser am Rhein behindert den Transport von Öl, Benzin und Diesel. Dies führt regional zu steigenden Spritpreisen, da die üblichen Transportwege eingeschränkt sind. Laut ADAC ist dies nur ein Faktor, da Deutschland über ein diversifiziertes Versorgungsnetz verfügt. Dennoch tragen die Pegelstände aktuell vor allem lokal zur Verteuerung bei, was sich in der Preisverteilung auf Spritpreisportalen widerspiegelt.
InhaltAufgrund des niedrigen Pegels im Rhein können Öl, Benzin und Diesel nicht mehr wie gewohnt transportiert werden. Das führt stellenweise zu höheren Spritpreisen. Das extreme Niedrigwasser am Rhein macht Tanken teilweise regional teurer. "Das derzeitige Niedrigwasser am Rhein wirkt preistreibend", sagt der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer. Dies sei aber nur einer von mehreren Einflussfaktoren auf die aktuellen Spritpreise. Denn der deutsche Markt werde nicht nur über den Rhein, sondern über ein Netzwerk aus Seehäfen, Raffinerien, Pipelines sowie den Schienen- und Straßenverkehr versorgt. "Daher dürfte das Niedrigwasser derzeit vor allem regional zu höheren Kraftstoffpreisen beitragen", sagte er. Diese Einschätzung deckt sich mit der auf dem Spritpreisportal "Tankerkönig" einsehbaren regionalen Spritpreisverteilung. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.