Datum11.08.2026 06:05
Quellewww.zeit.de
TLDRDie US-Regierung unter Trump hat über 175.000 Visa widerrufen, hauptsächlich wegen Körperverletzung und Trunkenheit am Steuer. Zudem sollen Kinderimpfempfehlungen überarbeitet werden, mit getrennten Terminen und veränderten Impfstoffempfehlungen. Ein Korruptionsverfahren gegen den indischen Milliardär Gautam Adani wurde eingestellt.
InhaltDie US-Regierung will den bisher empfohlenen Impfschutz von Kindern umbauen. Seit dem Amtsantritt von Donald Trump wurden über 175.000 Visa gestrichen. Die Nacht Die US-Regierung hat unter Präsident Donald Trump mehr als 175.000 Visa widerrufen. Das Außenministerium schrieb dazu in einer Pressemitteilung, die häufigsten Gründe für die Widerrufung der Visa seien Körperverletzung und Trunkenheit am Steuer gewesen. Es wurden zudem auf Geheiß von Außenminister Marco Rubio ausländische Staatsbürger "aus außenpolitischen Gründen" abgeschoben werden. Darunter fielen demnach iranische Staatsangehörige. Im Januar lag die Zahl der widerrufenen Visa bei mehr als 100.000. Lesen Sie hier mehr zu den gestrichenen Visa. Der US-Präsident hat eine Anordnung zur Überarbeitung der Impfempfehlungen für Kinder unterzeichnet. Sie sieht unter anderem vor, Impfungen auf mehrere Termine zu verteilen und die kombinierte Dosis gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) in Einzelimpfungen aufzuteilen. Zudem der Impfschutz gegen Hepatitis B, Covid-19 und die Grippe nicht mehr pauschal empfohlen werden. Ein ähnlicher Umbau war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden. Zudem liegt die Zuständigkeit für viele Impfregeln bei den Bundesstaaten. Lesen Sie hier mehr zu den Änderungen beim Impfschutz von Kindern. US-Präsident Donald Trump hat den Nato-Gipfel in Ankara wegen einer Morddrohung aus dem Iran offenbar mit einer kleineren Maschine verlassen als bisher angenommen. Wie US-Medien berichteten, soll Trump zwar die alte Präsidentenmaschine bestiegen haben, sich dann aber in einen am Flugzeug angedockten Container begeben haben, der zu einer Militärmaschine gebracht wurde. Medien- und auch einige Regierungsvertreter an Bord der Air Force One seien derweil in dem Glauben gelassen worden, dass Trump sich weiterhin an Bord befinde. Lesen Sie hier mehr zu den Berichten über Trumps heimliche Abreise. Ein US-Richter hat das Korruptionsverfahren gegen den indischen Milliardär Gautam Adani eingestellt. Damit gab Richter Nicholas Garaufis einem Antrag des US-Justizministeriums statt. Die US-Regierung hatte Adani vorgeworfen, 250 Millionen US-Dollar an indische Beamte gezahlt zu haben, um im Geschäft mit Solaranlagen in Indien zum Zug zu kommen – zum Nachteil von US-Investoren. Im November 2024 kündigte Adani an, zehn Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Adani und das Justizministerium bestritten jedoch, dass die Investitionsbereitschaft des Konzerns in den USA Teil einer Einigung sei. Lesen Sie hier mehr zur Klage gegen Adani.