Datum10.08.2026 23:46
Quellewww.zeit.de
TLDRAufgrund eines großen Waldbrandes bei Rodenbach fordert der Wasserversorger im Main-Kinzig-Kreis die Bevölkerung zum Wassersparen auf. Die Wasserreserven werden dringend für die Brandbekämpfung benötigt. Einwohner von Freigericht, Bruchköbel sowie Langenselbold und Umgebung sollen auf Duschen, Baden, Gartenbewässerung und andere wasserintensive Tätigkeiten verzichten. Tausende Quadratmeter Wald sind betroffen, und die Löscharbeiten dauern an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wasserreserven zum Löschen“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand: Bürger sollen möglichst nicht duschen oder baden“. Wegen eines großen Waldbrandes bei Rodenbach und des hohen Wasserbedarfs ruft der Wasserversorger im Main-Kinzig-Kreis die Bevölkerung zum Wassersparen auf. Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, heißt es in einer Warnmeldung des Landkreises am Abend. "Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie wasserintensive Tätigkeiten." Der Verbrauch solle auf "das absolut Notwendigste" reduziert werden. Der Aufruf richtet sich an die Bewohner von Freigericht, Bruchköbel sowie Langenselbold und Umland. Es gibt mehrere Brände in einem Waldstück zwischen Ober- und Niederrodenbach. "Nach bisherigem Stand ist eine Waldfläche von mehreren tausend Quadratmetern betroffen", sagte ein Polizeisprecher am frühen Abend. Die Kreisbrandinspektion aus dem bayerischen Aschaffenburg, die bei den Löscharbeiten unterstützte, sprach von mindestens 30.000 Quadratmetern Brandgebiet. Die Einsatzkräfte waren auch in der Nacht noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Das Feuer flamme immer wieder auf, hieß es. © dpa-infocom, dpa:260810-930-511207/1