Datum10.08.2026 19:16
Quellewww.zeit.de
TLDREin Gasaustritt an der Uniklinik Würzburg führte zur Evakuierung von 58 Personen, darunter acht Patienten. Ein technischer Defekt an einer Kälteanlage ließ Kältemittel austreten, was die Brandmeldeanlage auslöste. Laut Universitätsklinikum und Feuerwehr bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Patienten oder Personal. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der onkologischen Ambulanz. Ein Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten war vor Ort.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großeinsatz der Feuerwehr“. Lesen Sie jetzt „Nach Alarm an Uniklinik 58 Menschen evakuiert – keine Gefahr“. Wegen eines Gasaustritts sind am Universitätsklinikum Würzburg mehrere Dutzend Menschen evakuiert worden. Insgesamt mussten 58 Personen aus dem Gebäudebereich gebracht werden, sagte Feuerwehrsprecher Mark Berninger. Acht Patienten seien in einen anderen Bereich des Uniklinikums gebracht worden. Patienten und Beschäftigte seien zu keiner Zeit gefährdet gewesen, teilte das Universitätsklinikum Würzburg am Abend mit. Es sei Kühlmittel ausgetreten, das später als nicht giftig eingestuft wurde. Dem Vernehmen nach war der Bereich der onkologischen Ambulanz betroffen. Mehrere Medien hatten über den Vorfall berichtet. Kältemittel verdampft und löst Brandmeldeanlage aus Eine Brandmeldeanlage hatte Alarm ausgelöst, es gab laut Feuerwehr eine Rauchentwicklung. Ursache war laut Uniklinikum ein technischer Defekt an einer Kälteanlage. Dabei trat Kältemittel aus und verdampfte, das habe die Brandmeldeanlage ausgelöst. Auf Anweisung der Feuerwehr sei das Gebäude zur Sicherheit umgehend evakuiert worden. Medizinische Notfälle seien umgehend in die Zentrale Notaufnahme beziehungsweise in die Frauenklinik verlegt und dort weiter versorgt worden. Laut Feuerwehrsprecher Berninger waren mehr als 50 Feuerwehrleute, gut 60 Kräfte von Rettungsdiensten sowie das Krisenteam des Klinikums im Einsatz. © dpa-infocom, dpa:260810-930-510801/1