Datum10.08.2026 17:12
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Fähre Kaub setzt ihren Betrieb wegen des anhaltenden Niedrigwassers vorübergehend ein. Der Wasserstand am Pegel Kaub ist mit 16 Zentimetern auf einem historischen Tief. Fahrgäste mit gültigen Karten können auf alternative Fährverbindungen ausweichen. Eine Wiederaufnahme des Betriebs ist derzeit nicht absehbar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schifffahrt eingeschränkt“. Lesen Sie jetzt „Niedrigwasser: Fähre Kaub stellt Betrieb vorübergehend ein“. Wegen des anhaltend niedrigen Wasserstands stellt die Fährgemeinschaft Kaub ihren Betrieb vorübergehend ein. Der Fährbetrieb werde an diesem Montag (10. August) mit Betriebsende um 20.00 Uhr eingestellt, teilte der Betreiber mit. Zunächst berichtete der SWR. Besitzer einer gültigen Monats-, Halbjahres- oder Jahreskarte können während des Ausfalls nach Angaben des Betreibers kostenlos auf drei andere Fähren ausweichen. Dazu zählen die Verbindungen zwischen St. Goar und St. Goarshausen, Bingen und Rüdesheim sowie Ingelheim und Oestrich-Winkel. Wann die Fähre in Kaub den Betrieb wieder aufnehmen kann, war zunächst offen. Der Betreiber will über die Wiederaufnahme informieren. Mindestens einige Tage dürfte es noch dauern: Das fortschreitende Niedrigwasser in Rhein wird an den Pegelständen in Kaub stark deutlich. Vor der aktuellen Niedrigwasserphase lag der niedrigste gemessene Wert dort bei 25 Zentimeter am 22. Oktober 2018. Dieser Tiefstwert ist Geschichte: Nun sank der Wert bereits auf 16 Zentimeter. Der Prognose des WSV zufolge könnte der Wasserstand in den nächsten Tagen sogar erstmals einstellig werden. © dpa-infocom, dpa:260810-930-510278/1