Datum10.08.2026 16:27
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Wasserstand der Elbe in Magdeburg hat mit 39 Zentimetern einen neuen Rekordtiefstand erreicht, der sogar unter dem Wert von 2019 liegt. Der offizielle Rekord wird erst nach Prüfung der Messdaten bestätigt. Seit dem 6. August liegt der Pegel bereits unter dem bisherigen Rekord. Regen ist in nächster Zeit nicht in Sicht, während die Temperaturen steigen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Niedrigwasser“. Lesen Sie jetzt „Elbe in Magdeburg: Wasserstand fällt auf 39 Zentimeter“. Der Wasserstand der Elbe in Magdeburg ist weiter gesunken. Am Pegel Strombrücke waren am Montagnachmittag nur noch 39 Zentimeter abzulesen. Damit liegt der Wasserstand sechs Zentimeter unter dem bislang niedrigsten bekannten Wert an diesem Pegel aus dem Sommer 2019. Im Informationsportal ELWIS der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes war am Montag zunächst noch ein Wasserstand von 40 Zentimetern vom Morgen verzeichnet. Ein neuer Niedrigwasserrekord ist dort bislang nicht offiziell ausgewiesen. Der Grund: Es muss erst geprüft werden, ob der Wasserstand im statistischen Mittel auch über den Tag so geblieben oder ob er zwischenzeitlich gestiegen ist. Ein neuer Rekordtiefstand wird erst dann offiziell im Portal vermerkt, wenn Feinmessungen analysiert sind. Seit dem 6. August liegt der Wasserstand der Elbe in der Landeshauptstadt unter dem Rekordwert von vor sieben Jahren. Der höchste bekannte Wasserstand an dem innerstädtischen Pegel beträgt laut ELWIS 7,47 Meter und datiert aus dem Sommer 2013. Ergiebiger Regen ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes weiterhin nicht in Sicht. Bis Donnerstag bleibt es überwiegend trocken, zur Wochenmitte steigen die Temperaturen wieder deutlich an. © dpa-infocom, dpa:260810-930-510089/1