Datum10.08.2026 15:16
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Heusenstamm wurden Leichenteile eines Mannes in Mülltonnen gefunden. Eine 39-jährige Frau wurde später gefasst und steht unter Mordverdacht. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass sie den Mann im Rahmen eines satanistischen Rituals getötet und zerstückelt hat. Die Frau soll in der Prostitution tätig gewesen sein und das Opfer zufällig ausgewählt haben. Die Ermittlungen dauern an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Toten zerstückelt“. Lesen Sie jetzt „Leichenteile im Müll: War es Satanismus?“. Nach dem Fund von Leichenteilen im Rhein-Main-Gebiet geht die Staatsanwaltschaft von Satanismus aus. Im Februar waren in Mülltonnen in einem Gewerbegebiet von Heusenstamm südlich von Offenbach Teile einer Männerleiche gefunden worden. Wenige Tage später wurde eine 39 Jahre alte Frau an einem Grenzübergang zu Polen gefasst. Gegen sie bestand der Verdacht, für den Tod des Mannes verantwortlich zu sein. Ende Juli hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt nach eigenen Angaben einen Antrag im Sicherungsverfahren gegen die jetzt 40-jährige Frau eingereicht. "Gegen sie besteht der Verdacht des Mordes", teilte die Staatsanwaltschaft mit. "Nach den durchgeführten Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Beschuldigte, die der Prostitution nachgegangen sein soll, den zufällig ausgewählten Mann mutmaßlich im Rahmen eines satanistischen Rituals getötet habe", heißt es weiter. Details wurden nicht genannt. Der Mann soll davon nichts gewusst haben. Anschließend soll die Beschuldigte seinen Leichnam zerteilt und in Mülltonnen entsorgt haben. © dpa-infocom, dpa:260810-930-509652/1