Datum10.08.2026 15:11
Quellewww.zeit.de
TLDRMinisterpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) startet ihre Wahlkampftour für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Fokus liegt auf Wirtschaft und Arbeit. Währenddessen wirft die SPD der AfD Rechtsbruch bei der Plakatierung vor. Die AfD liegt in Umfragen vorn, die SPD hofft, durch die Tour aufzuholen. Die Linke, CDU und Grüne würden ebenfalls ins Parlament einziehen, FDP und BSW scheitern knapp an der Fünf-Prozent-Hürde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtagswahl“. Lesen Sie jetzt „Schwesig startet Wahlkampftour in MV - Streit um Plakate“. Nachdem die CDU ihr Kompetenzteam vorgestellt und am Wochenende die AfD mit einer Kundgebung ihren Wahlkampf eingeleitet hatte, geht nun auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf Tour durch Mecklenburg-Vorpommern. Der erste Auftritt führte die SPD-Politikerin zu einem Wohnmobilhändler in Kremmin, wo sie laut Pressemitteilung an "einer gemeinsamen Mittagspause mit der Belegschaft und den Kunden am Grill" teilnahm. Der Termin sei so gewählt worden, "weil der Fokus der Kampagne auf starker Wirtschaft und guter Arbeit liegt", begründete Schwesigs Sprecherin, Lilly Blaudszun. Das Unternehmen sei eine schöne Erfolgsgeschichte für das Tourismusland. Der Wahlkampf der SPD ist stark auf Schwesig zugeschnitten, so dass die Ministerpräsidentin in den kommenden Wochen eine Reihe von Auftritten im Land plant. Derweil haben die Parteien am Wochenende auch schon großflächig mit der Plakatierung begonnen. Der SPD-Politiker Erik von Malottki warf der AfD dabei Rechtsbruch vor. Die Partei habe in Neubrandenburg bereits vor der gesetzlich festgelegten Frist ihre Plakate angebracht. Damit wolle sie den Eindruck erzeugen, dass es nur sie gebe, sagte er bei Instagram. Die AfD äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. In Mecklenburg-Vorpommern sind es noch sechs Wochen bis zur Landtagswahl. In Umfragen liegt derzeit die AfD in Führung. Schwesig setzt darauf, mit einer ausgedehnten Wahlkampftour den Rückstand der zweitplatzierten SPD aufzuholen. Nach derzeitigem Stand würden auch noch der derzeitige Regierungspartner der SPD, die Linke, sowie CDU und ganz knapp die Grünen ins Parlament einziehen. FDP und BSW hingegen würden knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. © dpa-infocom, dpa:260810-930-509627/1