Datum10.08.2026 14:58
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einer Explosion mit tödlichem Brand in Schwerin gibt es keine Hinweise auf einen technischen Defekt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter zur Ursache und Identität des Opfers. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das betroffene Haus ist nicht bewohnbar, elf Mieter sind obdachlos.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Nach tödlichem Feuer kein Hinweis auf technischen Defekt“. Nach einer Explosion mit nachfolgendem Brand in einem Schweriner Mehrfamilienhaus mit einem Todesopfer haben die Ermittler keine Hinweise auf einen technischen Defekt gefunden. Nähere Angaben zur möglichen Ursache machte die Staatsanwaltschaft Schwerin unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. Nicht geklärt ist den Angaben zufolge bisher, wer das Todesopfer ist. Dies soll mit Hilfe einer Obduktion festgestellt werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Möglicherweise müsse ein DNA-Test gemacht werden. Die Explosion hatte sich am vergangenen Donnerstag in einer Wohnung im ersten Geschoss des Innenstadt-Hauses ereignet. Ein Mann starb. Eine weitere Person wurde aus einer Wohnung weiter oben im Haus per Drehleiter gerettet und mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das Haus mit sechs Wohnungen ist laut Stadtverwaltung nicht einsturzgefährdet, aber aktuell nicht bewohnbar. Elf Mieter seien betroffen. Sie kamen nach früheren Angaben der Stadt bei Verwandten und Bekannten unter. © dpa-infocom, dpa:260810-930-509490/1