Datum10.08.2026 12:38
Quellewww.zeit.de
TLDREin 53-Jähriger sitzt in U-Haft, nachdem er am Samstag einen Stein von einer Brücke auf die A59 geworfen und ein Auto getroffen hat. Der Fahrer und die Beifahrerin blieben unverletzt. Der Verdächtige meldete sich noch am selben Abend und gestand weitere Taten. Eine Mordkommission ermittelt, ob er für den Vorfall und eine weitere Tat Ende Juli verantwortlich ist. Das Amtsgericht Duisburg ordnete Untersuchungshaft an. Die Polizei bittet um weitere Hinweise.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Noch am selben Tag“. Lesen Sie jetzt „Steinwurf auf A59 - Verdächtiger in U-Haft“. Ein 53-Jähriger soll einen Stein von einer Brücke auf die Autobahn 59 geworfen und ein Auto getroffen haben. Der Stein traf am Samstag die Windschutzscheibe des Wagens, der Fahrer und die Beifahrerin blieben laut Polizei unverletzt. Noch am selben Abend meldete sich der Tatverdächtige bei der Polizei und gab an, schon mehrfach Steine auf Pkws geworfen zu haben. Nun ermittelt eine Mordkommission. Nach aktuellem Ermittlungsstand werde der 53-Jährige verdächtigt, für den Steinwurf am selben Tag und für eine weitere Tat Ende Juli verantwortlich zu sein. Das Amtsgericht Duisburg ordnete am Sonntag eine Untersuchungshaft gegen ihn an. Ob der Mann noch weitere Steine geworfen haben könnte, sei derzeit noch unklar. Die Polizei Duisburg bittet um Hinweise zu möglichen Vorfällen. Auf dem betroffenen Abschnitt der A59 zwischen dem Kreuz Duisburg und Duisburg-Großenbaum seien drei Brücken, von denen aus der Stein geworfen worden sein könnte, heißt es. Für die Spurensicherung wurde der Bereich um die Brücken vorübergehend gesperrt. © dpa-infocom, dpa:260810-930-508634/1