Datum10.08.2026 12:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDas anhaltende Niedrigwasser beeinträchtigt den Fährbetrieb auf Elbe und Weser. Auf der Elbe stellte die Fähre Bleckede-Neu Bleckede den Betrieb komplett ein, während andere bereits eingeschränkt verkehren oder den Betrieb eingestellt haben. Ersatzbusse sollen teilweise die Fährverbindungen übernehmen. Ähnliche Einschränkungen gibt es auf der Weser, wo mehrere Fähren nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr fahren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Niedrigwasser“. Lesen Sie jetzt „Ausfälle und weniger Fahrten bei Weser-Fähren“. Das Niedrigwasser in den Flüssen macht neben Frachtschiffen auch Fähren zu schaffen. Die Fähre über die Elbe zwischen Bleckede und Neu-Bleckede östlich von Lüneburg hat ihren Betrieb nun komplett eingestellt, wie der Landkreis mitteilte. Andere Fähren hatten zuvor bereits Überfahrten gestoppt. In Bleckede soll das Fährschiff "Amt Neuhaus" nun bis auf Weiteres nicht mehr verkehren. In den vergangenen Tagen war der Betrieb bereits eingeschränkt und es konnten nur leichtere Fahrzeuge von Ufer zu Ufer transportiert werden. Ein Stück weiter flussaufwärts hat die "Tanja", die Darchau mit Neu Darchau verbindet, bereits Ende Juni den Betrieb eingestellt. Statt der Schiffe sollen Ersatzbusse fahren und das voraussichtlich auch zum Beginn der Schule nach den Sommerferien am kommenden Donnerstag. Mit den Problemen sind die Elb-Anrainer aber nicht allein. Auf der Weser gibt es die gleichen Einschränkungen. Ende Juli hatte der Landkreis Holzminden mitgeteilt, dass die Poller Fähre nur noch eingeschränkt verkehrt. Dort können nur noch leichtere und meist weniger Fahrzeuge befördert werden als üblich. Am Wochenende stellte die Weser-Fähre zwischen Hemeln und Veckernhagen westlich von Göttingen ihren Betrieb ein. Die Weserfähre Wahmbeck, ein Stück flussabwärts, hat bereits Ende Juli den Betrieb eingestellt. © dpa-infocom, dpa:260810-930-508412/1