Hamburger Hafen: GdP fordert mehr Bundeshilfe für Hafensicherheit in Hamburg

Datum10.08.2026 11:46

Quellewww.zeit.de

TLDRDie GdP fordert angesichts potenzieller Bedrohungen für den Hamburger Hafen (Drohnen, Sabotage) mehr Unterstützung vom Bund für die Wasserschutzpolizei. Die Hafensicherheit sei eine nationale Aufgabe, da die Infrastruktur auch für die Wirtschaft und Sicherheit des Landes von Bedeutung sei. Die Gewerkschaft betont die entscheidende Rolle des erfahrenen Personals der Wasserschutzpolizei und verlangt eine Anpassung ihrer personellen und technischen Ressourcen an die wachsenden Anforderungen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hamburger Hafen“. Lesen Sie jetzt „GdP fordert mehr Bundeshilfe für Hafensicherheit in Hamburg“. Angesicht der möglichen Bedrohung des Hamburger Hafens durch Drohnen, Sabotage oder Ausspähung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine Stärkung der Wasserschutzpolizei und mehr Unterstützung vom Bund verlangt. "Was hier passiert, kann Auswirkungen weit über Hamburg hinaus haben. Hafensicherheit ist deshalb eine Aufgabe von nationaler Bedeutung", sagte Hamburgs GdP-Chef Lars Osburg. Eine Infrastruktur, von der Wirtschaft, Versorgung und zunehmend auch die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit abhängen, könne nicht allein Hamburger Aufgabe sein. "Der Bund muss sich stärker beteiligen." Der Wasserschutzpolizei komme im Hamburger Hafen eine Schlüsselrolle zu. Über Drohnenabwehr und neue Technik werde viel gesprochen. Entscheidend seien aber die Menschen, die den Hafen kennen, komplexe Lagen bewerten und im Ernstfall handeln können. "Unsere Wasserschutzpolizei verfügt über dieses Spezialwissen und diese Erfahrung", sagte Osburg. Er betonte aber auch: "Wenn die Anforderungen wachsen, müssen auch ihre personellen und technischen Möglichkeiten mitwachsen." © dpa-infocom, dpa:260810-930-508310/1