Dutzende Anwohner evakuiert: Großbrand in ehemaliger Schleifmittelfabrik

Datum10.08.2026 05:29

Quellewww.zeit.de

TLDREin Großbrand in einer ehemaligen Schleifmittelfabrik in Hann. Münden hat zur Evakuierung von 43 Anwohnern aus drei angrenzenden Wohnhäusern geführt. Das Feuer brach in einem Schuppen aus und griff auf den Dachstuhl einer leerstehenden Halle über, die teilweise einstürzte. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude verhindern. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch unklar.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Dutzende Anwohner evakuiert“. Lesen Sie jetzt „Großbrand in ehemaliger Schleifmittelfabrik“. In einer ehemaligen Schleifmittelfabrik im Kreis Göttingen ist es zu einem Großbrand gekommen. Die Flammen haben meterhoch aus dem Dach des Gebäudes in Hann. Münden geschlagen, wie Stadtbrandmeister, Lutz Hannemann, schildert. Einsatzkräfte evakuierten zur Sicherheit drei angrenzende Mehrfamilienhäuser. Insgesamt mussten 43 Menschen ihre Wohnungen am späten Abend verlassen. Verletzt wurde niemand.  Das Feuer brach den Angaben zufolge in einem Schuppen aus und Flammen schlugen aus dem Dach. "Da reden wir von sechs, sieben, acht Meter hoch", erzählte Hannemann. Von dem Schuppen griffen die Flammen dann auf den Dachstuhl eines leerstehenden Hallengebäudes über. Teile der Halle stürzten später ein.  Unmittelbar neben den Industriegebäuden stehen Wohnhäusern. Den Feuerwehrleuten gelang es ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Zuvor waren die Bewohner evakuiert und in Hotels sowie Gasthäusern untergebracht worden.  Wegen der Einsturzgefahr müssen die Feuerwehrleute auch von außen vorsichtig sein, schildert Hannemann. Unter anderem kommen deswegen mehrere Drehleitern zum Einsatz. Wasser pumpen die Einsatzkräfte zudem aus der nahegelegenen Fulda.  In den Hallen war früher eine Schleifmittelfabrik. Diese steht jedoch seit Jahren leer, heißt es weiter. Einige Teile seien vermiedet. Dort habe es aber nicht gebrannt. Wie hoch der Schaden ist, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Auch die Brandursache blieb vorerst unklar. © dpa-infocom, dpa:260810-930-507079/1