Tat im November 2025: Prozess um getöteten Gerichtsvollzieher geht dem Ende zu

Datum10.08.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Prozess um die Tötung eines Gerichtsvollziehers im November 2025 steht vor dem Urteil am Landgericht Saarbrücken. Ein 42-jähriger Deutscher ist angeklagt, den Gerichtsvollzieher in Bexbach während einer Zwangsräumung mit einem Jagdmesser erstochen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor und geht von einer schizophrenen Störung des Angeklagten aus. Dieser hatte erklärt, aus Angst vor Obdachlosigkeit gehandelt zu haben.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tat im November 2025“. Lesen Sie jetzt „Prozess um getöteten Gerichtsvollzieher geht dem Ende zu“. Im Prozess um den Tod eines Gerichtsvollziehers könnte vor dem Landgericht Saarbrücken heute (9.00 Uhr) das Urteil fallen. Angeklagt ist ein 42 Jahre alter Deutscher, zur Tat kam es im November 2025. Der Beschuldigte soll den Gerichtsvollzieher in Bexbach (Saarpfalz-Kreis) mit einem Jagdmesser erstochen haben, als der 58-Jährige eine Zwangsräumung vollstrecken wollte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Mord vor. Sie geht davon aus, dass der Angeklagte zum Tatzeitpunkt unter einer krankhaften Störung aus dem schizophrenen Formenkreis gelitten habe. Er ist vorläufig in einer forensisch-psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Vor Gericht hatte er erklären lassen, er habe aus Angst vor Obdachlosigkeit zugestochen. Der Prozess hatte am 20. Mai begonnen. © dpa-infocom, dpa:260810-930-506722/1