Datum09.08.2026 14:16
Quellewww.zeit.de
TLDRDrei Athletinnen des 1. LAV Rostock starten bei der Leichtathletik-EM in Birmingham: Johanna Martin (400m), Julia Ulbricht (Speerwurf) und Lia Flotow (100m Hürden). Trotz des besten Ergebnisses für den Verein wird keine Medaille erwartet. Martin, die jüngste deutsche Meisterin über 400m, hat geringe Chancen auf das Finale. Ulbricht traut man den Endkampf im Speerwurf zu, während für Flotow das Überstehen der Vorläufe bereits ein Erfolg wäre. Die EM gilt als Lernprozess für das Trio.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Leichtathletik“. Lesen Sie jetzt „EM als Lernprozess für Trio aus Rostock“. Der 1. LAV Rostock ist bei der Leichtathletik-EM in Birmingham gleich mit drei Sportlerinnen dabei. Johanna Martin über 400 Meter, Julia Ulbricht im Speerwerfen und Lia Flotow über 100 Meter Hürden gehören zum DLV-Team bei den am Montag beginnenden Titelkämpfen im Alexander Stadium. "Es ist seit vielen Jahren das beste Ergebnis für den Verein. Aber niemand erwartet von ihnen, dass sie eine Medaille gewinnen", sagte der 1. Vorsitzende Ralf Skopnik. Bekannteste Athletin ist Martin, die 2024 bei der Hallen-DM zum ersten Mal bei den Frauen über 400 Meter triumphierte - und das als 17-Jährige. Für sie steht am Mittwoch der Vorlauf auf dem Programm, das Halbfinale folgt tags darauf. "Sollte sie im Bereich ihrer Bestleistung laufen oder schneller, sehe ich eine kleine Chance auf das Finale. Das wäre ein tolles Ergebnis", sagte Skopnik. Ulbricht wiederum muss erst einmal die Qualifikation am Freitag überstehen. Sie reist mit einer Bestleistung von 61,58 Metern an. Ihr traut Skopnik zu, den Endkampf zu erreichen: "Sie hat sicher das Potenzial, weiter zu werfen." Für Flotow wäre das Überstehen der Vorläufe am späten Montagabend bereits ein Erfolg. © dpa-infocom, dpa:260809-930-505373/1