Flüsse: Niedrigwasser bringt Hungerstein in der Elbe zum Vorschein

Datum09.08.2026 14:07

Quellewww.zeit.de

TLDRDas anhaltende Niedrigwasser in Sachsen, insbesondere in der Elbe, hat historische "Hungersteine" freigelegt. Diese Steine tragen Jahreszahlen vergangener Dürreperioden, wie ein Exemplar in Pirna, das bis ins Jahr 1707 zurückreicht. Der Elbpegel liegt bei Pirna unter einem Meter und bei Dresden bei nur 54 Zentimetern. Auch andere Flüsse sind stark betroffen. Einzelne Gewitter werden erwartet, gefolgt von kühlerem, trockenem Wetter.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Flüsse“. Lesen Sie jetzt „Niedrigwasser bringt Hungerstein in der Elbe zum Vorschein“. Ausbleibender Regen hat in Sachsen flächendeckend zu Niedrigwasser an Flüssen geführt. Damit kommen steinerne Zeugen vergangener Dürrejahre zum Vorschein, sogenannte Hungersteine. Etwa an der Elbe in Pirna. Auf ihnen sind Jahreszahlen vergangener Niedrigwasser vermerkt. Der Stein im Pirnaer Ortsteil Oberposta trägt mehr als 20 solcher eingemeißelter Zahlen, die bis ins Jahr 1707 zurückreichen.  Laut Landeshochwasserzentrum liegt der Wasserstand der Elbe bei Pirna schon länger deutlich unter einem Meter, in Dresden sind es gerade einmal 54 Zentimeter. Auch viele andere Flüsse sind zusammengeschrumpft: die Mulde ebenso wie die Weiße Elster, die Spree und die Neiße.  Zu Wochenbeginn kann es laut Deutschem Wetterdienst in Sachsen einzelne, teils kräftige Gewitter geben. Dabei wird es noch einmal heiß mit Temperaturen bis zu 34 Grad Celsius. Am Dienstag und Mittwoch ist es sonnig und trocken, aber etwas kühler mit bis zu 25 Grad. © dpa-infocom, dpa:260809-930-505306/1