Datum09.08.2026 10:49
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Polizei hat bei einer Kontrolle von Durchfahrtsverboten im bayerischen Oberbayern Dutzende Autofahrer, die versuchten, Staus auf der Autobahn A8 zu umfahren, wieder auf die Autobahn zurückgeschickt. Obwohl 157 Fahrzeuge kontrolliert wurden, darunter 77 nach einem Unfall bei Anger und 55 bei einem Stau in Gegenrichtung, war die Aktion wegen überraschend wenig Staus weniger wirksam als erwartet. Die Durchfahrtsverbote wurden aufgrund von Anwohnerbeschwerden über Ausweichverkehr in kleinen Ortschaften eingeführt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Durchfahrtsverbote“. Lesen Sie jetzt „Polizei schickt Ausweichler wieder auf Autobahn zurück“. Bei einer Kontrolle der Durchfahrtsverbote für den Ausweichverkehr entlang der stauanfälligen Autobahn 8 von München in Richtung Salzburg hat die Polizei Dutzende Ausweichler wieder auf die Autobahn geleitet. Insgesamt seien 157 Fahrzeuge nach dem Verlassen der Autobahn kontrolliert worden. Davon seien 132 wieder auf die Autobahn zurückgeleitet worden. Allerdings lief die Aktion mit 70 teils von der Bereitschaftspolizei hinzugezogenen Polizeikräften teilweise ins Leere - es gab an diesem Feriensamstag ungewöhnlich wenig Stau auf der A8 - und somit mutmaßlich auch wenig Ausweichverkehr. Ein mehrere Kilometer langer Stau nach einem Unfall auf Höhe der Anschlussstelle Anger (Landkreis Berchtesgadener Land) habe sich schnell wieder aufgelöst. Dort wurden alle 77 kontrollierten Fahrzeuge wieder auf die Autobahn zurückgeleitet. Bei einem kleineren Stau in der Gegenrichtung wurden von 80 kontrollierten Fahrzeugen 55 wieder auf die Autobahn zurückbeordert. Die Durchfahrtsverbote gehen auf Klagen von Anwohnern der Anliegergemeinden entlang der Autobahn zurück. Bei langen Staus fließen teilweise kilometerlange Blechlawinen durch kleine Ortschaften im südlichen Oberbayern. Die Autofahrer versuchen auf diese Weise, die Wartezeiten auf der Autobahn zu verkürzen. © dpa-infocom, dpa:260809-930-504409/1