Datum09.08.2026 10:06
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Event "Rhein in Flammen" in Koblenz lockte 80.000 Besucher an und verlief größtenteils ohne Zwischenfälle. Trotz anfänglicher Bedenken wegen Trockenheit fand das Spektakel mit einer Drohnenshow und Höhenfeuerwerk statt. Der Schiffskonvoi musste abgesagt werden. Es gab wenige Vorfälle, darunter eine Spielzeugpistole, Körperverletzungen und einen medizinischen Notfall auf einem Schiff.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Spektakel“. Lesen Sie jetzt „80.000 Besucher bei "Rhein in Flammen"“. "Rhein in Flammen" in Koblenz ist am Samstagabend ohne besondere Vorkommnisse verlaufen. Wegen anhaltender Trockenheit und Waldbrandgefahr war eine Absage im Gespräch gewesen. Björn Neureuter, Leiter der Polizeidirektion Koblenz, sprach von einem "positiven Verlauf". Nach Angaben der Veranstalter besuchten 80.000 Gäste die Veranstaltung. Der Höhepunkt war am Samstagabend eine Drohnenshow mit Höhenfeuerwerk. Wegen des Rhein-Niedrigwassers war der traditionelle Schiffskonvoi abgesagt worden. Das Fest, das bereits am Freitag begonnen hatte, endet am Sonntag. Am Samstagabend gab es Berichte über eine Person mit einer Schusswaffe. "Die Person konnte schnell lokalisiert und kontrolliert werden, es handelte sich jedoch lediglich um eine Spielzeugwaffe", teilte die Polizei mit. Im Verlauf der Nacht kam es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen. Laut Polizei gab es sechs Anzeigen wegen Körperverletzung. Es sei niemand schwerer verletzt worden, "allerdings durften drei Personen den Rest der Nacht zur Gefahrenabwehr in polizeilichem Gewahrsam verbringen". Die Wasserschutzpolizei war für 13 Fahrgastschiffe im Einsatz, auf denen etwa 2.800 Passagiere die Show verfolgten. Auf einem Schiff kam es zu einem Rettungsdiensteinsatz wegen eines medizinischen Notfalls. © dpa-infocom, dpa:260809-930-504144/1