Weniger Krankmeldungen: DAK: Etwas weniger Krankmeldungen im ersten Halbjahr

Datum08.08.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDie DAK verzeichnete im ersten Halbjahr in Rheinland-Pfalz einen leichten Rückgang des Krankenstands um 0,3 auf 5,5 Prozent. Ursächlich hierfür ist ein deutlicher Rückgang von Atemwegserkrankungen. Muskel-Skelett-Probleme und psychische Erkrankungen führten hingegen zu mehr Fehltagen. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer lag bei 9,9 Tagen. Analysiert wurden Daten von rund 130.000 DAK-Versicherten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Weniger Krankmeldungen“. Lesen Sie jetzt „DAK: Etwas weniger Krankmeldungen im ersten Halbjahr“. Die berufstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK in Rheinland-Pfalz sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres etwas seltener krank gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Krankenstand sank um etwa 0,3 Punkte auf 5,5 Prozent. Das bedeutet, dass im Schnitt an jedem Tag von Januar bis Juni 55 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben waren. Vor allem Atemwegserkrankungen wurden im ersten Halbjahr deutlich seltener als Grund für eine Krankschreibung verzeichnet, wie die Krankenkasse auf Grundlage von Datenanalysen berichtete. Häufigste Ursache für einen Ausfall seien inzwischen Muskel-Skelett-Probleme oder psychische Erkrankungen. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer habe im ersten Halbjahr bei 9,9 Tagen gelegen. In der ersten Jahreshälfte 2025 war sie mit 9,8 Tagen etwas kürzer. "Besonders auffällig ist der Rückgang bei den Atemwegserkrankungen", schrieb die DAK. In Rheinland-Pfalz sanken die dadurch verursachten Fehltage um knapp ein Viertel auf 176 Tage je 100 Beschäftigte. Eine Zunahme gab es dagegen durch Erkrankungen an Knochen, Muskeln oder Gelenken sowie durch psychische Leiden. Die Zahl der Fehltage stieg um neun beziehungsweise ein Prozent auf jeweils 187 Fehltage je 100 Beschäftigte. Für die aktuelle Krankenstands-Analyse hat das Berliner IGES Institut Daten von etwa 130.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Rheinland-Pfalz ausgewertet. © dpa-infocom, dpa:260808-930-500529/1