Datum07.08.2026 19:18
Quellewww.zeit.de
TLDR171 bayerische Kommunen beteiligen sich an einer Sammelbestellung für Feuerwehrfahrzeuge, initiiert von CSU-Landtagsabgeordnetem Thorsten Schwab. Diese Aktion, koordiniert vom Landesfeuerwehrverband, spart durch die europaweite Ausschreibung für das LF 10 Millionen Euro. Der Preis pro Fahrzeug sinkt dabei um über 100.000 Euro, was zu Gesamteinsparungen von mehr als 25 Millionen Euro für die Kommunen führt. Ähnliche Modelle gibt es auch in Hessen und Baden-Württemberg.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Feuerwehren“. Lesen Sie jetzt „Sammelbestellung für Feuerwehrautos soll Millionen sparen“. 171 bayerische Kommunen haben sich an einer Sammelbestellung für Feuerwehrfahrzeuge beteiligt und sparen auf diese Weise Millionenbeträge. Darauf hat die CSU-Fraktion im Landtag hingewiesen. Der Landesfeuerwehrverband koordiniert die europaweite Ausschreibung für das Löschfahrzeug LF 10. Der unterfränkische CSU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab hatte die Aktion initiiert. Ähnliche Bestellungen sind aus anderen Bundesländern bekannt, darunter Hessen und Baden-Württemberg. Schwab hatte in einer früheren Pressemitteilung vorgerechnet, dass der übliche Preis von mehr als 600.000 Euro bei einer Sammelbestellung deutlich unterschritten werde und Kosten nur noch von weniger als 500.000 Euro pro Fahrzeug entstünden. Hinzu kämen Ersparnisse für die Ausschreibung selbst und für bürokratische Erfordernisse. Insgesamt geht er von Minderausgaben in Höhe von mehr als 25 Millionen Euro für die Kommunen aus. "Wir zwingen niemanden. Wer individuelle Lösungen benötigt, kann weiterhin eigenständig beschaffen", betont Schwab. © dpa-infocom, dpa:260807-930-499861/1