Fifa-Präsident : Infantino reist zur Amtseinführung von Kolumbiens rechtem Präsidenten

Datum07.08.2026 19:23

Quellewww.zeit.de

TLDRFifa-Präsident Gianni Infantino nahm trotz interner Krisen an der Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten von Kolumbien teil. Die Reise nach Cali, gemeinsam mit Conmebol-Präsident Alejandro Dominguez, unterstreicht seine Verbündeten in Südamerika. Die Fifa steckt in Spannungen wegen Infantinos gescheitertem Plan, WM-Anteile an private Investoren zu verkaufen, was die Uefa scharf kritisiert und sogar einen Boykott der WM erwägt.

InhaltFifa-Präsident Gianni Infantino ist trotz Krise im Fußballweltverband nach Kolumbien gereist. Dort nahm er an der Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten teil. Fifa-Präsident Gianni Infantino ist inmitten der anhaltenden Krise rund um den Fußball-Weltverband nach Kolumbien geflogen, um der Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten Abelardo de la Espriella beizuwohnen. Der Schweizer reiste gemeinsam mit Conmebol-Präsident Alejandro Dominguez in die kolumbianische Stadt Cali, einem engen Verbündeten Infantinos in Südamerika. Die Reise fällt in eine Phase heftiger Spannungen innerhalb der Fifa. Auslöser ist Infantinos gescheiterter Plan, Anteile an der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen. Vor allem die Uefa kritisiert das Vorhaben scharf und hält weiterhin einen Boykott der Weltmeisterschaft für möglich. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.