Datum07.08.2026 17:22
Quellewww.zeit.de
TLDREine Bürgerinitiative veranstaltet eine Radtour durch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, um wenige Wochen vor den Landtagswahlen für Demokratie zu werben. Ziel ist es, die Wahlbeteiligung zu erhöhen und die Bürger zum Wählen zu animieren. Die „Demokradtour“ unter Initiator Harald Englisch, einem emeritierten Professor, führt über 30 Etappen und involviert lokale Gespräche sowie Empfänge durch Bürgermeister. Die Tour endet am 5. September in Magdeburg, einen Tag vor der Wahl in Sachsen-Anhalt. In beiden Bundesländern liegen Umfragen zufolge die AfD vorn.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtagswahlen“. Lesen Sie jetzt „Initiative radelt für Demokratie in MV und Sachsen-Anhalt“. Eine kleine Bürgerinitiative hat wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eine Radtour durch beide Bundesländer gestartet, um für Demokratie zu werben. "Ziel der Veranstaltung ist, die Menschen zu einer demokratischen Wahl zu bringen, also abzustimmen und nicht blau zu wählen", sagte der Initiator der sogenannten Demokradtour, Harald Englisch, ein emeritierter Mathematik- und Informatikprofessor aus Leipzig, der Deutschen Presse-Agentur. Dazu wolle man mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Um das zu erreichen, werden seinen Angaben nach verschiedene Veranstaltungen in den einzelnen Etappenorten organisiert. So würden die Fahrer in mehreren Städten von den Bürgermeistern in Empfang genommen, sagte der Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Mecklenburg-Vorpommern, Horst Krumpen. Auftakt der Tour war in Schwerin. Auf den insgesamt 30 Etappen machen die Radfahrer unter anderem Station in Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund, Rostock, Wismar, Halle, Wittenberg und Dessau, bevor die Tour am 5. September in Magdeburg endet. Einen Tag später wählen die Menschen in Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. In Mecklenburg-Vorpommern wird zwei Wochen später am 20. September abgestimmt. In beiden Bundesländern liegt Umfragen zufolge die AfD vorn. © dpa-infocom, dpa:260807-930-499532/1