Datum07.08.2026 16:16
Quellewww.zeit.de
TLDRDer US-Arbeitsmarkt zeigte im Juli einen unerwarteten Stellenrückgang von 23.000 Arbeitsplätzen, entgegen der Prognose von 80.000 Neueinstellungen. Frühere Zahlen wurden zudem um rund 100.000 Stellen nach unten korrigiert. Diese negativen Daten deuten auf eine deutliche Verschlechterung hin und könnten die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed dämpfen. Analysten bewerten die Entwicklung als enttäuschend und als "kalte Dusche".
InhaltIn den Vereinigten Staaten sind entgegen den Erwartungen im Juli 23.000 Jobs verloren gegangen. Zudem wurden frühere Zahlen deutlich nach unten korrigiert. In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt überraschend deutlich verschlechtert. Im Juli sank die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 23.000, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt 80.000 neue Stellen erwartet. Auch die bisherigen Zahlen für die Monate Mai und Juni wurden nachträglich deutlich nach unten korrigiert. Insgesamt wurden für diesen Zeitraum rund 100.000 weniger neue Arbeitsplätze ausgewiesen als zunächst gemeldet. "Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli war in nahezu allen Belangen enttäuschend", sagte Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg die Daten. Mit den schwachen Arbeitsmarktdaten könnten die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed wieder gedämpft werden, sagte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen. Analysten der Commerzbank sprachen von einer "kalten Dusche". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.