Datum07.08.2026 12:06
Quellewww.zeit.de
TLDREine Zugbegleiterin wurde in einer Regionalbahn nahe Trier von einem Fahrgast nach einer Ticketkontrolle ins Gesicht geschlagen. Der Vorfall ereignete sich in Schweich, wo der Mann ohne Fahrschein aufgefallen war und beim Aussteigen die Frau attackierte. Er wurde festgenommen, hatte über zwei Promille Alkohol im Blut und wird wegen Körperverletzung ermittelt. Der Vorfall erinnert an einen tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar, der eine Debatte über Sicherheit in Zügen ausgelöst hatte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen laufen“. Lesen Sie jetzt „Nach Ticketkontrolle: Zugbegleiterin ins Gesicht geschlagen“. Nach einer Ticketkontrolle in einer Regionalbahn nahe Trier hat ein Mann einer Zugbegleiterin ins Gesicht geschlagen. Die Frau habe bei dem Angriff am Bahnhof Schweich leichte Verletzungen erlitten, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Mann stieg anschließend aus dem Zug aus, wurde aber kurz darauf von einer Streife vorläufig festgenommen. Gegen den 30-Jährigen werde jetzt unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt. Die Zugbegleiterin hatte den Mann ersten Ermittlungen zufolge am Mittwoch kurz vor der Einfahrt nach Schweich ohne Fahrschein erwischt. Der Mann musste aussteigen und soll die Frau dann beim Halt geschlagen haben. Bei einem Atemtest stellten die Beamten bei ihm einen Wert von über zwei Promille fest. Letztlich durfte er die Wache laut Mitteilung wieder verlassen. Anfang Februar endete ein Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz tödlich: Ein 26-Jähriger hatte bei einer Ticketkontrolle keine Fahrkarte und schlug den Schaffner so heftig, dass er schließlich an einer Hirnblutung starb. Der Fall hatte bundesweit eine Debatte über Sicherheit in Zügen ausgelöst. © dpa-infocom, dpa:260807-930-497483/1