Datum07.08.2026 10:18
Quellewww.zeit.de
TLDRIsabel Gose sicherte sich in Paris die EM-Goldmedaille im Freiwasserschwimmen, trotz Bedenken bezüglich der Wasserqualität der Seine. Sie gewann den Knockout Sprint souverän mit einem Start-Ziel-Sieg und verwies die Konkurrenz auf die Plätze. Dies war Gose's erster EM-Einzel-Titel im Freiwasser. Das Rennen fand trotz kurzzeitiger Trainingsausfälle wegen Ölspuren statt, da Messungen keine Grenzwertüberschreitungen ergaben. Gose's Strategie, von vorne zu schwimmen, zahlte sich aus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schwimmen in Paris“. Lesen Sie jetzt „Gose schwimmt zu EM-Gold im Freiwasser“. Nach dem Wirbel um die Wasserqualität in der Seine hat Isabel Gose die EM-Goldmedaille im Freiwasserschwimmen gewonnen. Die 24-Jährige sicherte sich im Knockout Sprint mit einem Start-Ziel-Sieg den ersten Einzel-Titel im Freiwasser. Sie verwies in Paris die Ungarin Bettina Fabiani und Ginevra Tadeucci aus Italien auf die Plätze. Für die Athletin vom SC Magdeburg war es der erste Auftritt bei den Titelkämpfen in der französischen Hauptstadt. Vor dem Rennen hatte es erneut Probleme mit der Sauberkeit des Wassers gegeben. Das Training am Vortag war ausgefallen, nachdem Öl oder Kraftstoff im Fluss gesichtet worden war. Bei den jüngsten Messungen wurden jedoch keine Grenzwerte überschritten. Nach einer zusätzlichen Sichtkontrolle am heutigen Morgen gab es grünes Licht für die Rennen. Beim Knockout Sprint werden schnell aufeinanderfolgende Rennen über 1500, 1000 und 500 Meter geschwommen. Nach jeder Runde scheiden Athletinnen aus. Gose siegte in ihrem Heat der ersten Runde und auch im Halbfinale. In den Pausen hatte Bundestrainer Bernd Berkhahn ihr die jeweilige Marschrichtung vorgegeben, die jedoch immer die gleiche war: Im Florian-Wellbrock-Stil von vorn schwimmen und die Konkurrenz zermürben. So kam sie letztlich dreimal ungefährdet als Erste ins Ziel. © dpa-infocom, dpa:260807-930-496726/1