Datum07.08.2026 09:40
Quellewww.spiegel.de
TLDRBei einem Schulschusswaffenangriff in Thailand nördlich von Bangkok wurden mindestens sieben Menschen getötet, darunter drei Lehrer, drei Schüler und der mutmaßliche Täter, ein jugendlicher Schüler. Der Täter wurde tot aufgefunden, mutmaßlich durch Suizid, und in seiner Tasche wurde Munition entdeckt. In seiner Wohnung wurden zudem zwei weitere Tote gefunden. Der Vorfall löste Panik aus und führte zu Forderungen nach strengeren Waffengesetzen und erhöhter Sicherheit an Schulen.
InhaltEs gibt Tote und Verletzte: An einer Schule in Thailand gab es einen schweren Schusswaffenangriff. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen Schüler handeln. Er wurde tot aufgefunden. Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule nördlich von Thailands Hauptstadt Bangkok sind mindestens sieben Menschen getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Ersten Informationen zufolge soll es sich bei den Toten um drei Lehrer und drei Schüler sowie den Täter handeln, wie die Zeitung "Khaosod" unter Berufung auf den örtlichen Katastrophenschutz berichtete. Der genaue Tathergang und das Motiv sind noch unklar. Die Tat ereignete sich am Morgen an der Debsirin Nonthaburi School in der Provinz Nonthaburi. Ersten Ermittlungen zufolge war der mutmaßliche Täter ein Schüler im Teenageralter, wie "The Nation Thailand" berichtete. Laut den Sicherheitskräften soll er mittlerweile tot in einem Klassenzimmer gefunden worden sein. Er habe sich offenbar selbst erschossen. In seiner Tasche entdeckten die Ermittler große Mengen Munition. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Unter den Schülern und Lehrern in dem Gebäude brach den Schilderungen zufolge Panik aus. Polizei, Rettungskräfte und Notärzte rückten mit einem Großaufgebot an. Schüler, Lehrer und weitere Beschäftigte wurden vom Campus evakuiert. Der Katastrophenschutz sprach von 15 Verletzten. Mindestens einer von ihnen soll in Lebensgefahr schweben. Medienberichten zufolge sollen in der Wohnung der Familie des Täters mittlerweile zwei weitere Todesopfer gefunden worden sein, wahrscheinlich die Großeltern des mutmaßlichen Täters. Er soll diese zuvor ebenfalls erschossen haben. Der Vater werde von der Polizei vernommen, hieß es. Der thailändische Ministerpräsident Anutin Charnvirakul zeigte sich tief betroffen. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und äußerte sich erschüttert darüber, "dass ein solcher Vorfall in unserem Land passieren konnte". Thailändische Politiker forderten , die Waffengesetze im Land zu verschärfen und Bildungseinrichtungen besser zu sichern.