Datum07.08.2026 09:19
Quellewww.zeit.de
TLDRDeutschlands Exporte erreichten im Juni ein Allzeithoch von 139,3 Milliarden Euro, ein Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat und die fünfte positive Entwicklung in Folge. Trotz globaler wirtschaftlicher Belastungen und schwacher Nachfrage aus China stiegen die Ausfuhren. Die USA blieben wichtigstes Zielland, verzeichneten aber einen deutlichen Rückgang der deutschen Exporte um 14,2 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro, was als alarmierend eingestuft wird. Importe stiegen um 4,4 Prozent.
InhaltDie deutschen Exporte sind im Juni zum fünften Mal in Folge gestiegen – auf ein Allzeithoch. Die USA blieben trotz eines deutlichen Rückgangs das wichtigste Zielland. Die deutschen Exporte haben im Juni trotz der Belastungen der Weltwirtschaft durch den Irankrieg den fünften Monat in Folge zugelegt. Gleichzeitig blieb die Nachfrage aus den USA und China schwach. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stiegen die Warenexporte im Vergleich zum Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 0,9 Prozent auf 139,3 Milliarden Euro. Damit wurden in einem Monat so viele Waren ausgeführt wie nie zuvor. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet. Die Importe stiegen um 4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro. Mit Ausnahme des Januars legten die Exporte im laufenden Jahr jeden Monat zu, sagte Chefökonom Thomas Gitzel von der VP Bank. Eine solche Serie sei seit längerer Zeit nicht beobachtbar gewesen. Die meisten deutschen Waren gingen erneut in die USA. Die Ausfuhren dorthin sanken im Vergleich zum Mai allerdings um 14,2 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. Gitzel bezeichnete den Rückgang als alarmierend. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.