Datum07.08.2026 07:27
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe warnt vor lebensgefährlichen Folgen extremer Hitze für Obdachlose. Ohne Zugang zu Wasser, Schatten oder kühlen Räumen seien sie schutzlos ausgeliefert, insbesondere wenn sie bereits unter Vorerkrankungen leiden. Gefordert werden Akuthilfen und verbindlicher kühler Wohnraum als staatliche Pflichtaufgabe. Der SoVD verlangt ebenfalls mehr Vorsorge und flächendeckende Hitzeaktionspläne für besonders gefährdete Menschen.
InhaltOhne Wasser, Schatten und kühle Räume seien Obdachlose der Hitze schutzlos ausgeliefert, warnt die Wohnungslosenhilfe. Viele würden bereits unter Vorerkrankungen leiden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hat vor lebensgefährlichen Folgen der extremen Hitze für obdachlose Menschen gewarnt. Wer auf der Straße lebe, trage bei Extremhitze das höchste Risiko, sagte Geschäftsführerin Sabine Bösing der Rheinischen Post. "Ohne Zugang zu Wasser, Schatten oder kühlen Räumen sind wohnungslose Menschen der extremen Hitze schutzlos ausgeliefert", sagte Bösing. Viele litten bereits unter Vorerkrankungen, die die Hitze weiter verschärfe. Bösing forderte neben Akuthilfen den "Schutz von kühlem Wohnraum". Hitzeschutz müsse eine verbindliche Pflichtaufgabe von Staat und Kommunen werden. Auch der Sozialverband Deutschland verlangte mehr Vorsorge. Besonders gefährdete Menschen bräuchten "verlässlichen Schutz", sagte SoVD-Chefin Michaela Engelmeier derselben Zeitung. Länder und Kommunen müssten flächendeckende Hitzeaktionspläne umsetzen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.