Datum07.08.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer 21. Verhandlungstag im Mordprozess um den getöteten Fabian findet am Landgericht Rostock statt. Nach vierwöchiger Pause werden Zeugen gehört, darunter Mitarbeiterinnen der Familienhilfe und eine Großmutter. Der Großvater der Angeklagten macht von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch. Die Angeklagte soll Fabian im Oktober 2025 erstochen und den Leichnam angezündet haben. Als Motiv wird eine Beziehungskrise mit Fabians Vater vermutet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „21. Verhandlungstag“. Lesen Sie jetzt „Mordprozess im Fall Fabian geht mit Zeugenaussagen weiter“. Am Landgericht Rostock geht der Prozess um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow heute (9.30 Uhr) in den mittlerweile 21. Verhandlungstag. Nach einer vierwöchigen Pause war der Prozess am Donnerstag wieder angelaufen. Es sollen weitere Zeuginnen verhört werden, laut Mitteilung des Gerichts etwa Mitarbeiterinnen der Familienhilfe beziehungsweise des Jugendamtes sowie eine Großmutter Fabians. Der ursprünglich geladene Großvater der Angeklagten wird laut Gericht nicht aussagen, weil er von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hat. Die Staatsanwaltschaft wirft der angeklagten 30-Jährigen vor, Fabian am 10. Oktober 2025 an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben. Das Motiv soll demnach mit ihrer Beziehung zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende zusammenhängen. © dpa-infocom, dpa:260807-930-495300/1