Datum06.08.2026 19:42
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundesanwaltschaft ermittelt wegen einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen. Es besteht der Verdacht eines versuchten Sprengstoffanschlags und eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Eine Drohne mit Sprengvorrichtung wurde sichergestellt, mutmaßlich in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs. Eine DHL-Maschine kollidierte zudem mit einem weiteren unbekannten Flugobjekt. Die Bundesanwaltschaft stuft den Vorfall als schwerwiegenden Angriff auf die Infrastruktur ein. Das BKA führt die polizeilichen Ermittlungen.
InhaltDie Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen zur Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen. Es bestehe der Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen zum mutmaßlichen versuchten Drohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle. Grund dafür sei die besondere Bedeutung des Falls, teilte die Karlsruher Ermittlungsbehörde mit. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Es lägen zureichende Anhaltspunkte vor, dass am Dienstag auf dem Gelände des Flughafens mittels einer Drohne eine Explosion verursacht werden sollte. Am späten Dienstagabend wurde auf dem Gelände des Leipziger Flughafens eine Drohne sichergestellt, die eine Sprengvorrichtung trug. Sie soll sich in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs befunden haben. Zudem kollidierte eine Frachtmaschine des Logistikunternehmens DHL mit einem weiteren, noch unbekannt Flugobjekt. Wie die Bundesanwaltschaft mitteilte, handelte es sich dabei mutmaßlich um eine weitere Drohne. Die Bundesanwaltschaft stuft den Vorfall als schwerwiegenden Angriff auf die Infrastruktur ein. Mit den polizeilichen Ermittlungen wurde das Bundeskriminalamt (BKA) beauftragt. Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungen geführt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.