Datum06.08.2026 17:44
Quellewww.zeit.de
TLDRAm Bleilochstausee wird die Badewarnung wegen Blaualgen in Saaldorf aufrechterhalten, obwohl keine Giftstoffe nachgewiesen wurden. Die Grünfärbung und Trübung des Wassers bleiben bestehen, weshalb das Baden und Tränken von Tieren dort vermieden werden soll. An den meisten anderen offiziellen Badestellen ist uneingeschränktes Baden möglich, auch auf dem Gelände des SonneMondSterne-Festivals. Ein früheres Badeverbot in Harra wurde aufgehoben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesundheit“. Lesen Sie jetzt „Blaualgen am Beilochstausee - nur noch eine Badewarnung“. An den meisten Badestellen am Bleilochstausees in Ostthüringen kann uneingeschränkt gebadet werden. Es bestehe nur noch an einer Stelle wegen Blaualgen eine Einschränkung, teilte das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises mit. An dem großen Stausee steigt am Wochenende ein großes Festival für elektronische Musik. Die offiziellen Badestellen in Kloster, Saalburg Strandbad und der Remptendorfer Bucht böten eine sehr gute Wasserqualität. Das gelte auch für den sogenannten Saalburg Beach, der sich zwischen Kloster und dem Strandbad Saalburg auf dem SonneMondSterne-Festivalgelände befinde. Das Badeverbot für Harra wurde bereits aufgehoben. Es bestehe lediglich noch eine Badewarnung für Saaldorf. Bei Wasserproben aus dem Bereich Saaldorf sei keine Überschreitung des Microcystin-Grenzwertes festgestellt werden. Microcystin ist ein Gift, das von Blaualgen gebildet wird. Die Badewarnung wegen der starken Grünfärbung und Eintrübung des Wassers bestehe jedoch weiter. Auch das Tränken von Tieren sollte in diesem Bereich vermieden werden. Hinweisschilder machten darauf aufmerksam. Das Badeverbot für die Region Harra im oberen Bereich des Stausees hatte für rund zwei Wochen bestanden. Die Blaualgen hatten sich an einer Stelle gebildet, wo die Saale in den See mündet und das Wasser nicht sehr tief ist. © dpa-infocom, dpa:260806-930-494446/1