Datum06.08.2026 17:43
Quellewww.zeit.de
TLDREin französisch-argentinischer Tourist wurde nach einem Aufenthalt in Frankreich positiv auf Hantavirus getestet. Er und seine Familie wurden in Spanien isoliert, sind aber symptomfrei. Die "Anden-Variante" des Virus wurde nachgewiesen, die bekanntermaßen von Mensch zu Mensch übertragbar ist und im Mai für einen Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff verantwortlich war. Französische Behörden verfolgen seine Reiseroute und koordinieren sich europäisch. Eine Verbindung zum Schiffsausbruch wird nicht explizit genannt.
InhaltIn Spanien wurde ein argentinisch-französischer Staatsbürger samt Familie wegen einer Hanta-Infektion isoliert. Inzwischen ist er nach Angaben aus Frankreich symptomfrei. Bei einem französisch-argentinischen Staatsbürger, der sich im Juli als Tourist in Frankreich aufgehalten hatte, ist nach Angaben des französischen Gesundheitsministeriums eine Infektion mit dem Hantavirus festgestellt worden. Nach dem Aufenthalt in Frankreich sei er mit seiner Familie in Spanien isoliert worden. Demnach habe er nur leichte Symptome gezeigt und sei mittlerweile symptomfrei. Bei dem Touristen sei die Anden-Variante des Hantavirus nachgewiesen worden, teilte das Ministerium in Paris mit. Es würden "alle Maßnahmen" ergriffen, um die einzelnen Stationen seiner Reise nachzuverfolgen. Es laufe auch eine Abstimmung auf europäischer Ebene. Die Anden-Variante war im Mai für den Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius verantwortlich. Es ist der einzige Hantavirusstamm, der nachweislich von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Die französischen Behörden machten keine Angaben zu einer Verbindung des Falls mit dem Virusausbruch auf der MV Hondius im Mai, in dessen Verlauf sich 13 Menschen angesteckt hatten und drei gestorben sind. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.