Niedrigwasser: Gesperrte Schleusen und weniger Fracht für Güterschiffe

Datum06.08.2026 16:53

Quellewww.zeit.de

TLDRNiedrigwasser behindert die Schifffahrt auf der Havel-Oder-Wasserstraße und an Elbe-Schleusen. Güterschiffe auf der Havel müssen im Abschnitt Berlin-Tegelort weniger Fracht transportieren. Die Schleusen Havelberg und Parey sind gesperrt, da ein sicherer Betrieb der Elbe aufgrund des niedrigen Wasserstands nicht mehr gewährleistet ist. Sport-, Freizeit- und Ausflugsschiffe sind davon betroffen. Auf der Spree und dem Elbe-Havel-Kanal gibt es derzeit keine Einschränkungen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Niedrigwasser“. Lesen Sie jetzt „Gesperrte Schleusen und weniger Fracht für Güterschiffe“. Niedrigwasser führt auf der Havel-Oder-Wasserstraße und an den Schleusen als Verbindung zur Elbe zu Einschränkungen für die Schifffahrt. Güterschiffe dürfen im Bereich Berlin-Tegelort zwischen den Bezirken Spandau und Reinickendorf nur mit weniger Fracht verkehren, wie Thomas Richter, Fachbereichsleiter Schifffahrt beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel, sagte.  Zudem seien die Schleusen Havelberg und Parey gesperrt worden. "Die Elbe steht so niedrig, dass wir die Schleusen nicht mehr sicher betreiben können", sagte Richter. Betroffen seien Sport-, Freizeit- und Ausflugsschiffe.  Auf der Bundeswasserstraße Spree, die durch Berlin fließt, und etwa dem Elbe-Havel-Kanal gebe es keine Einschränkungen für die Schifffahrt. Die Durchflüsse durch das Wasserstraßennetz seien gering, so Richter. Es werde aber versucht, über Wehre den Wasserstand zu halten. Vielen deutschen Flüssen wie Rhein, Elbe und Donau fehlt derzeit Wasser. Binnenschiffe können weniger Ladung aufnehmen. © dpa-infocom, dpa:260806-930-494122/1