Datum06.08.2026 15:16
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Waldbrand bei Bad Schwalbach ist nach 21 Stunden unter Kontrolle. Über 700 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, die sich über 20.000 Quadratmeter ausbreiteten. Aktuell werden Glutnester gelöscht und Bäume gefällt. Drei Feuerwehrleute erlitten Kreislaufprobleme. Der Brandort war weit von bewohnten Gebieten entfernt, sodass keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Die Löscharbeiten waren durch das unwegsame Gelände erschwert und wurden durch einen Hubschrauber und Drohnen unterstützt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand im Griff - weiter Glutnester bei Bad Schwalbach“. Nach rund 21 Stunden hat die Feuerwehr den Waldbrand bei Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis unter Kontrolle bekommen. Seit dem späten Vormittag seien die Einsatzkräfte unter anderem damit beschäftigt, Glutnester zu löschen, sagte Kreisbrandmeister Michael Ehresmann. Dies werde mindestens noch den ganzen Tag andauern und bei Bedarf am Freitag fortgesetzt. Auch werden angebrannte oder gebrochene Bäume gefällt, damit sie nicht umstürzen und die Einsatzkräfte verletzen können. Drei Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Sie hatten Kreislaufprobleme und wurden medizinisch versorgt. Insgesamt waren über 700 Brandbekämpfer im Einsatz, am Donnerstag waren 260 Einsatzkräfte vor Ort. Das Feuer war am Mittwochmittag entdeckt worden, es war tief im Wald zwischen Bad Schwalbach-Hettenhain und Taunusstein-Seitzenhahn entstanden. Die Flammen loderten zeitweise bis zu den Baumwipfeln. Angefacht durch den Wind breiteten sie sich rasch aus. Über 20.000 Quadratmeter waren betroffen - das entspricht einer Fläche von etwa drei Fußballfeldern. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, erklärte der Bürgermeister von Schlangenbad, Marco Eyring (CDU). Der Brandort liegt weit von bewohnten Gebieten entfernt. Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, da die Einsatzkräfte nur mühsam in das unwegsame Waldgebiet gelangen konnten. Unterstützt wurden sie bei ihrer Arbeit zeitweise von einem Löschhubschrauber. Zudem waren Drohnen im Einsatz, um weitere Brandorte entdecken zu können. In der Nacht zum Donnerstag konzentrierten sich die Einsatzkräfte darauf, die Flanken des Feuers zu sichern. © dpa-infocom, dpa:260806-930-493362/1