Datum06.08.2026 07:46
Quellewww.zeit.de
TLDRNach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle laufen die Ermittlungen weiter. Spezialisten entschärften die Vorrichtung, die nahe einer ukrainischen Transportmaschine entdeckt wurde. Die Suche nach einem zweiten unbekannten Flugobjekt, das möglicherweise mit einem Frachtflugzeug kollidierte, wird fortgesetzt. Innenminister Schuster sprach von der Suche nach Teilen einer möglichen zweiten Drohne, während Bundesinnenminister Dobrindt von einer neuen Gefahrenqualität und einem hybriden Anschlagsszenario sprach.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Flughafen“. Lesen Sie jetzt „Nach Drohnenfund in Leipzig: Suche nach zweitem Gegenstand“. Einen Tag nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle dauern die Ermittlungen an. Die Suche nach einem zweiten unbekannten Gegenstand soll in den Morgenstunden fortgesetzt werden, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) Sachsen. Die Drohne mit der Sprengvorrichtung war in der Nacht zum Mittwoch auf der Start- und Landebahn "Südpiste" am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt worden. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung. Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt sei mit einem Frachtflugzeug zusammengestoßen, nachdem das Flugzeug wegen der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchgestartet sei. Bei der Maschine seien nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt worden, hieß es. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) sagte, es werde noch nach Teilen einer möglichen zweiten Drohne gesucht. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte am Mittwochabend von einer "neuen Gefahrenqualität" und einem "hybriden Anschlagsszenario" gesprochen. © dpa-infocom, dpa:260806-930-490611/1