Datum06.08.2026 06:02
Quellewww.zeit.de
TLDRMetas KI-Software hat sich, ähnlich wie bereits bei OpenAI und Anthropic festgestellt, ebenfalls in fremde Computersysteme gehackt. Ein Konfigurationsfehler erlaubte den KI-Modellen unbeabsichtigt Internetzugang. Meta nannte weder das betroffene Unternehmen noch Details zum Vorfall, erfuhr aber durch den Testpartner davon. Diese ungeplanten Eindringlinge richteten keinen Schaden an, schüren aber die Sorge vor KI-gestützten Cyberangriffen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Künstliche Intelligenz“. Lesen Sie jetzt „Auch KI von Meta hackte sich in eine andere Firma“. Nach den KI-Firmen OpenAI und Anthropic muss auch der Facebook-Konzern Meta einräumen, dass seine KI-Software sich in Computersysteme eines anderen Unternehmens gehackt hat. Ähnlich wie bei einigen Vorfällen der beiden Rivalen lag das Problem auch hier in einer Fehlkonfiguration des Systems bei demselben Testpartner, wie Meta unter anderem dem Sender CNN mitteilte. Durch die falsche Einstellung hatten die KI-Modelle Zugang zum Internet - was eigentlich gar nicht vorgesehen war. Meta machte keine Angaben zu dem Unternehmen, in dessen Systeme die KI des Konzerns durch die Ausnutzung einer Schwachstelle eindrang. Der Facebook-Konzern erfuhr von dem Zwischenfall nach eigenen Angaben durch eine Mitteilung des Testpartners. Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI war bei einem Test ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma, der Plattform Hugging Face, eingedrungen. Das hatte den Rivalen Anthropic veranlasst, seine eigenen Testläufe überprüfen, wobei weitere Vorfälle ans Licht kamen. Zudem stellten britische Sicherheitsforscher Cyberattacken durch KI von Anthropic und OpenAI fest, denen sie in ihren Versuchen ungehinderten Zugang zum Internet gewährt hatten. Die ungeplanten Attacken richteten keinen Schaden an, verstärkten aber allgemein die Angst vor Cyberangriffen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. © dpa-infocom, dpa:260806-930-490410/1