Datum06.08.2026 00:00
Quellewww.zeit.de
TLDRNRW-Arbeitsminister Laumann fordert die vollständige Umsetzung der Reformempfehlungen zur Alterssicherung. Dazu gehört auch die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, was aktuell umstritten ist. Laumann betont, dass die Empfehlungen als Gesamtpaket zu sehen sind und sich gegenseitig ergänzen. Er begrüßt zudem die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente, die allen Arbeitnehmern zugutekommen würde, insbesondere dort, wo Betriebsrenten fehlen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „"Rente mit 63"“. Lesen Sie jetzt „Laumann: Reformempfehlungen zur Rente vollständig umsetzen“. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) plädiert für eine vollständige Umsetzung der Reformempfehlungen der Alterssicherungskommission. "Deutschland braucht Reformen, um das Vertrauen der Menschen zu wahren", sagte Laumann der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Das Gremium hatte unter anderem vorgeschlagen, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Darüber ist ein Streit entstanden. "Die Reformempfehlungen der Alterssicherungskommission sind grundsätzlich ein Gesamtpaket mit aufeinander aufbauenden und sich ergänzenden Bestandteilen und sollten auch entsprechend vollständig umgesetzt werden", sagte der CDU-Politiker. "Das Zusammenhalten als Gesamtpaket ist auch wegen einer anderen Empfehlung der Kommission wichtig: Nämlich die Einführung einer gesetzlich verpflichtenden und paritätisch finanzierten Kapitalrente", ergänzte Laumann. "Das begrüße ich ausdrücklich." Von dieser Regelung würden alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland profitieren – insbesondere dort, wo es keine Betriebsrenten gebe. Um die sogenannte Rente mit 63 ist ein Streit entbrannt. Während führende Unionspolitiker auf deren Abschaffung dringen, wächst auch unter Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Widerstand. Darunter sind auch einige mit CDU-Parteibuch. © dpa-infocom, dpa:260805-930-489661/1