Datum05.08.2026 17:28
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem tödlichen Unfall bei Illerkirchberg klagt die Staatsanwaltschaft einen 22-Jährigen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge an. Ihm wird vorgeworfen, im Juni letzten Jahres auf einer Landstraße zu schnell gefahren zu sein, die Kontrolle verloren und dabei eine 65-jährige Radfahrerin sowie einen 20-jährigen Mitfahrer getötet zu haben. Dem Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren. Das Amtsgericht hat über die Zulassung der Anklage noch nicht entschieden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Zwei Tote bei Unfall – Anklage wegen möglichen Rennens“. Nach einem tödlichen Unfall bei Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis) hat die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Verursacher wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge angeklagt. Im Falle einer Verurteilung drohe eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bis zu zehn Jahren, sagte ein Sprecher der Behörde in Ulm. Das Ulmer Amtsgericht habe noch nicht über die Zulassung der Anklage entschieden. Zuvor hatten Medien, darunter die "Neu-Ulmer Zeitung", darüber berichtet. Bei dem Unfall im Juni vergangenen Jahres hatte der damals 22 Jahre alte Mann auf einer Landstraße mit seinem Auto eine Fahrradfahrerin erfasst, bevor er mit dem Wagen gegen einen Hochspannungsmast prallte. Die 65 Jahre alte Radfahrerin sowie ein 20-Jähriger im Auto kamen ums Leben, wie die Polizei mitgeteilt hatte. Der Autofahrer sei zu schnell unterwegs gewesen und habe in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren, hieß es. Vier Menschen wurden nach damaligen Angaben in dem Auto eingeklemmt, die Feuerwehr befreite sie mit schwerem Gerät. Der 20-jährige Mitfahrer erlag in einer Klinik seinen Verletzungen. Die Frau starb an Ort und Stelle. © dpa-infocom, dpa:260805-930-488804/1