Wasser: Niedrigwasser in der Elbe – viel Wasser im Schweriner See

Datum05.08.2026 16:56

Quellewww.zeit.de

TLDRMecklenburg-Vorpommern leidet unter Niedrigwasser, besonders die Elbe. Umweltminister Backhaus berichtet, dass drei Viertel der Pegel unter dem mittleren Stand liegen. Die Elbe bei Boizenburg und Dömitz verzeichnet extrem niedrige Werte, was zur Einstellung der Elbfähre "Tanja" führte. Im Gegensatz dazu ist der Schweriner See gut gefüllt und liegt sogar über dem durchschnittlichen Wasserstand für August.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wasser“. Lesen Sie jetzt „Niedrigwasser in der Elbe – viel Wasser im Schweriner See“. Die Hitzeperioden dieses Sommers und zu wenig Niederschlag sorgen nach Angaben des Umweltministeriums auch in Mecklenburg-Vorpommern für teils niedrige Pegelstände. Allerdings ist die Situation nicht vergleichbar mit der dramatischen Lage an Rhein und Donau. "Aktuell liegen die Wasserstände an drei Viertel der Pegel des Landes unterhalb des mittleren Wasserstandes", teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Das sei für die Jahreszeit aber nicht außergewöhnlich. Die Elbe hat demnach Niedrigwasser. Am Pegel Boizenburg wurden laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zuletzt 47 Zentimeter gemessen, in den nächsten Tagen werden 50 bis 51 Zentimeter erwartet. Der mittlere Wasserstand an dem Pegel beträgt 183 Zentimeter. Am Pegel Dömitz sind es aktuell 20 Zentimeter, dort soll der Wasserstand weiter leicht fallen. Normal sind dort 178 Zentimeter. Die Elbfähre "Tanja" von Darchau im Amt Neuhaus nach Neu Darchau hat ihren Betrieb wegen des Niedrigwassers eingestellt. Der Schweriner See hingegen ist ordentlich voll. Der Wasserstand liegt laut Ministerium aktuell sieben Zentimeter oberhalb des Zielwasserstandes für den Monat August. © dpa-infocom, dpa:260805-930-488593/1