Datum05.08.2026 16:08
Quellewww.zeit.de
TLDRSachsenforst beginnt mit der Beseitigung von Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz. Zunächst werden Gebäude und Infrastruktur gesichert, gefolgt von wichtigen Wanderwegen wie dem Basteiweg. Die Arbeiten sind gefährlich aufgrund von instabilen Bäumen und Stämmen. Besucher werden gebeten, Absperrungen zu beachten. Das Schadensgebiet bleibt bis Ende August gesperrt. Die Dauer der Aufräumarbeiten ist aufgrund des Geländes und der Sicherheitsanforderungen unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Folgen des Unwetters“. Lesen Sie jetzt „Sachsenforst räumt Sturmschäden in Sächsischer Schweiz auf“. Nach dem verheerenden Unwetter in der Sächsischen Schweiz hat der Staatsbetrieb Sachsenforst mit der Beseitigung der Sturmschäden begonnen. Vorrang hätten zunächst die Sicherung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur und wichtigen Zugängen, teilte die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz mit. Zu den ersten Einsatzorten gehören die Felsenbühne Rathen, die zerstörte Wanderrast am Amselsee und die Waltersdorfer Mühle. Zudem werden Rettungs- und Forstwege freigeschnitten, damit schwere Maschinen in das Schadensgebiet gelangen können. Anschließend sollen wichtige Wanderwege wie der Basteiweg und die Schwedenlöcher geräumt werden. Die Arbeiten seien besonders gefährlich, hieß es. Noch hängende Bäume und Äste könnten jederzeit herabstürzen, zudem stünden viele umgeworfene Stämme unter Spannung. Deshalb kommen nach Möglichkeit Harvester und andere Forstmaschinen zum Einsatz. Da die engen Wege in Rathen für große Forstmaschinen ungeeignet sind, werden diese über andere Zufahrten an die Einsatzorte gebracht. Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) sagte: "Mit dem schnellen Beginn der Aufräumarbeiten durch die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst wollen wir die Menschen bei Rathen zügig unterstützen." Die Sturmholzaufbereitung in dem unübersichtlichen Gelände erfordere höchste Konzentration der Waldarbeiter. Besucher bat der Minister, Absperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu beachten und die Einsatzkräfte bei ihrer gefährlichen Arbeit nicht zu behindern. Das eigentliche Schadensgebiet bleibt bis mindestens Ende August gesperrt. Betroffen sind unter anderem die Wanderwege Schwedenlöcher, Amselgrund und der Basteiweg von Rathen zur Bastei sowie Teile des Polenztalwegs. Die Basteiaussicht, das Basteirestaurant und die Pavillonaussicht sind vom großen Basteiparkplatz aus weiterhin erreichbar. Auch Wanderwege in Richtung Steinerner Tisch, Uttewalder Felsentor und Stadt Wehlen bleiben geöffnet. Für den Malerweg wurde eine Umleitung eingerichtet. Ein Abstieg von der Bastei nach Rathen ist derzeit jedoch nicht möglich. Wie lange die Aufräumarbeiten dauern werden, ist wegen der schwierigen Geländesituation und der hohen Sicherheitsanforderungen derzeit nicht absehbar. © dpa-infocom, dpa:260805-930-488328/1