Tierschutz missachtet: Hund in Dresden bei 30 Grad im Auto einsperrt

Datum05.08.2026 15:00

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Dresden wurde ein Pudelmischling bei 30 Grad Celsius im prallen Sonnenschein in einem geschlossenen Auto am Hauptbahnhof zurückgelassen. Der Hund zeigte Dehydrationsanzeichen und Schwäche. Die Polizei befreite das Tier nach zehn Minuten über die Lautsprecherdurchsage, um den Halter zu finden. Der 53-Jährige gab an, die Hitze unterschätzt zu haben, während er einen Termin wahrnahm. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tierschutz missachtet“. Lesen Sie jetzt „Hund in Dresden bei 30 Grad im Auto einsperrt“. In Dresden ist ein Hund bei 30 Grad im Auto zurückgelassen worden. Der Pudelmischling zeigte nach Angaben der Polizei Anzeichen einer Dehydrierung und wirkte verhalten sowie geschwächt. Beamte entdeckten das Tier am Dienstagmorgen in dem verschlossenen Wagen und alarmierten die Bundespolizei. Das schwarze Auto war auf dem Gelände des Hauptbahnhofs in der prallen Sonne abgestellt. Da die hinteren Seitenscheiben nur einen Spalt geöffnet waren, konnte kaum Luft zirkulieren. Über die Lautsprecheranlage des Bahnhofs wurde schließlich innerhalb von zehn Minuten der 53 Jahre alte Halter ausfindig gemacht. Er öffnete den Wagen, sodass der Hund befreit werden konnte. Die Aufsicht über den Hund hatte der Mann nach Angaben der Polizei kurzfristig übertragen bekommen, während er einen Termin wahrnehmen musste. Demnach unterschätzte er die sommerlichen Bedingungen. Gegen den 53-Jährigen wurde laut Polizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. © dpa-infocom, dpa:260805-930-487930/1