Datum05.08.2026 13:25
Quellewww.zeit.de
TLDRWirtschaftsminister Ebling fordert vom Bund eine schnellere Vertiefung des Rheins als Reaktion auf das aktuelle Niedrigwasser. Er betont die Notwendigkeit, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung personell und finanziell besser auszustatten. Ebling appelliert, dass angesichts des Klimawandels und wiederkehrender Niedrigwasserereignisse schnelles Handeln für Unternehmen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands unerlässlich sei. Rheinland-Pfalz setze sich bereits seit Jahren gemeinsam mit anderen Bundesländern für die Abladeoptimierung ein.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Krisentreffen zu Niedrigwasser“. Lesen Sie jetzt „Minister Ebling dringt auf schnellere Rhein-Vertiefung“. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling hat vor der Niedrigwasser-Konferenz in Bonn vom Bund mehr Geschwindigkeit bei der Vertiefung am Mittelrhein gefordert. "Wir brauchen Tempo - für unsere Unternehmen, für unsere Bürgerinnen und Bürger, und für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts", betonte der SPD-Politiker mit Blick auf den Klimawandel. "Dazu gehört auch, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes personell und finanziell angemessen ausgestattet ist", verlangte Ebling. Rheinland-Pfalz mache sich, auch zusammen mit den Rhein-Bundesländern Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, bereits seit Jahren für eine schnellere Umsetzung der sogenannten Abladeoptimierung (Rheinvertiefung) stark. "Es ist jetzt wirklich höchste Eisenbahn!", mahnte Ebling. "Denn wir werden in diesem Jahr sicherlich nicht das letzte Niedrigwasser erleben." Wegen des historischen Niedrigwassers am Rhein lädt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für Donnerstag zu einer Fachkonferenz nach Bonn ein. Es sei gut, dass Bilger den Ernst der Lage erkannt habe, sagte Ebling. Trotzdem brauche man mehr Tempo. © dpa-infocom, dpa:260805-930-487199/1