Im zweiten Quartal: Maschinenbau: Großaufträge im Juni sorgen für Auftragsplus

Datum05.08.2026 10:00

Quellewww.zeit.de

TLDRGroßaufträge im Juni haben dem Maschinenbau im Südwesten Baden-Württembergs im zweiten Quartal einen Aufschwung beschert. Preisbereinigt stiegen die Neuaufträge um 28 Prozent. Insgesamt verzeichnete der Sektor im zweiten Quartal ein Auftragseingangsplus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, getragen von einem stärkeren Auslandsgeschäft (+10 Prozent), während das Inland nur leicht zulegte (+2 Prozent). Geschäftsführer Dietrich Birk sieht eine Stabilisierung, aber weiterhin fehlende Wachstumssignale im Inland und fordert entschlossene Fortsetzung der Reformpolitik zur Stärkung des Investorenvertrauens.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Im zweiten Quartal“. Lesen Sie jetzt „Maschinenbau: Großaufträge im Juni sorgen für Auftragsplus“. Vor allem einzelne Großaufträge haben den Maschinenbauern im Südwesten ein ordentliches Auftragsplus im Juni und einen versöhnlichen Quartalsabschluss beschert. Nach einer zuletzt verhaltenen Entwicklung bei den Neuaufträgen verzeichnete der Maschinen- und Anlagenbau "ein erfreuliches Auftragsplus" von preisbereinigt 28 Prozent, wie der baden-württembergische Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Stuttgart mitteilte. Insgesamt falle die Entwicklung der Auftragseingänge im zweiten Quartal dieses Jahres damit positiv aus, hieß es laut Mitteilung. Im Zeitraum von April bis Juni lag das Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei acht Prozent. Die Bestellungen aus dem Inland erhöhten sich demzufolge um zwei Prozent, das Auslandsgeschäft legte um zehn Prozent zu. "Die Entwicklung der Auftragseingänge hat sich in den vergangenen Monaten etwas stabilisiert", sagte der Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, Dietrich Birk, laut Mitteilung. Trotz der anhaltend hohen Volatilität infolge der geopolitischen Krisen habe sich insbesondere die Nachfrage aus dem Ausland leicht aufgehellt. "Im Inland warten wir hingegen weiterhin auf klareWachstumssignale", sagte Birk. Für neues Vertrauen der Investoren müsse die eingeleitete Reformpolitik entschlossen fortgesetzt werden und dürfe nicht zerredet werden. © dpa-infocom, dpa:260805-930-485905/1