Landgericht Osnabrück: Dreifache Mutter im Schuppen erstochen - Mordprozess startet

Datum05.08.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Mordprozess gegen einen 46-Jährigen beginnt am Landgericht Osnabrück. Ihm wird vorgeworfen, seine 39-jährige Frau im Februar 2025 in einem Schuppen heimtückisch erstochen zu haben. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich die Drillinge des Paares auf dem Grundstück. Die Familie soll angespannt gewesen sein, belastet durch Kindererziehung, berufliche und finanzielle Probleme. Zwei Sachverständige sind geladen, und weitere Termine sind bis Oktober angesetzt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landgericht Osnabrück“. Lesen Sie jetzt „Dreifache Mutter im Schuppen erstochen - Mordprozess startet“. Nach dem gewaltsamen Tod einer 39-Jährigen in Wallenhorst im Landkreis Osnabrück beginnt heute (9.00 Uhr) der Mordprozess gegen deren Ehemann. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 46-Jährigen vor, seine Frau im Februar 2025 auf dem gemeinsam bewohnten Grundstück heimtückisch getötet zu haben. Der Mann soll die 39-Jährige in einen Schuppen gelockt und dort mit einem Messer erstochen haben, wie ein Sprecher des Landgerichts Osnabrück sagte. Demnach waren die damals sieben Jahre alten Drillinge des Paares zur Tatzeit auf dem Grundstück.  Der Mann rief den Notruf. Das Ergebnis der Obduktion erhärtete den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Der Deutsche wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Zum Auftakt des Verfahrens vor dem Landgericht Osnabrück sind zwei Sachverständige geladen - ein Rechtsmediziner und eine psychiatrische Gutachterin. Das Gericht hat zahlreiche weitere Termine bis Oktober festgelegt.  Der Prozess soll die Tat aufklären. Nach den bisherigen Erkenntnissen war das Leben der Familie angespannt, wie der Gerichtssprecher sagte. Demnach gab es Herausforderungen durch die Kinder, berufliche Belastungen und finanzielle Engpässe. © dpa-infocom, dpa:260805-930-484720/1