Datum05.08.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRHessens Angelteiche leiden unter Hitzestress. Hohe Temperaturen führen zu Sauerstoffmangel, was Fische gefährdet. Am Beuerbacher See sind bereits Hechte verendet, zusätzlich verschärfte illegal abgeladener Bauschutt die Situation durch niedrigen Wasserstand. Zur Sauerstoffanreicherung läuft dort nachts ein Belüfter.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Angelteiche in Not“. Lesen Sie jetzt „Hessens Fische sind im Hitzestress“. Nicht nur Menschen leiden unter dem heißen Sommer - auch viele Fische in hessischen Angelteichen haben Hitzestress. Die hohen Temperaturen seien in flachen Seen von eineinhalb bis zwei Metern Tiefe ein flächendeckendes Problem, sagte der Vizepräsident des Verbandes hessischer Fischer, Karl Schwebel, in Wiesbaden. "Es ist einfach zu warm." Wegen Hitzestress seien an einigen Seen schon Fische verendet. Rund ein Dutzend tote Hechte wurden beispielsweise am Beuerbacher See im Taunus bereits entdeckt - das Gewässer hat mit besonders gravierenden Problemen zu kämpfen. Unbekannte hatten illegal Bauschutt im See abgeladen, zur Entsorgung mussten große Mengen Wasser abgelassen werden, wie der Vereinsvorsitzende Markus Kaczmarek berichtete. Wegen des niedrigen Wasserstandes erwärmt sich der See nun stärker. Sauerstoff wird knapp, da warmes Wasser weniger Sauerstoff binden kann als kühleres. Nun läuft im Bauerbacher See nachts ein Oberflächenbelüfter. © dpa-infocom, dpa:260805-930-484726/1