Datum05.08.2026 02:52
Quellewww.zeit.de
TLDRVor einem kühleren Wochenende wird es in Deutschland nochmals heiß mit teils heftigen Gewittern. Schon in der Nacht zum Mittwoch sind laut DWD starke Gewitter, Hagel und stürmische Böen möglich, besonders in der Mitte, im Osten und Nordosten. Am Mittwoch steigen die Temperaturen in Ostbayern auf bis zu 38 Grad, während es im Nordwesten kühler bleibt. In den Vortagen kam es bereits zu schweren Unwettern, die Schäden und Verletzte forderten.
InhaltVor einem kühleren Wochenende wird es in Deutschland noch einmal heiß. Wie in der Nacht zum Mittwoch ist auch tagsüber mit teils heftigen Gewittern zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in vielen Teilen des Landes weiterhin Hitze und heftige Gewitter. Schon in der Nacht zum Mittwoch sei vor allem in der Mitte, im Osten sowie im Nordosten des Landes mit starken Gewittern zu rechnen. Im Südwesten seien zudem Hagel und stürmische Böen zu erwarten. Bei Tiefstwerten von 23 bis 16 Grad bleibe es vielerorts tropisch. Tagsüber soll es zunächst wechselnd bewölkt bleiben, in der Mitte und im Südosten ist auch Sonne möglich. Im Tagesverlauf ziehen Schauer in den Nordosten. Gegen Abend könne es vor allem südlich der Donau zu Schauern und kräftigen Gewittern mit erhöhtem Unwetterpotential kommen. Vielerorts bleibt es auch am Mittwoch heiß. Die höchsten Werte sind in Ostbayern mit bis zu 38 Grad zu erwarten. Im Nordwesten bleibt es dagegen kühler bei bis zu 30 Grad. Nach dem heißen Mittwoch bringt ein Wetterumschwung kühlere Temperaturen. "Am Donnerstag werden dann nur noch etwa vom Oberrhein bis in die Lausitz die 30 Grad erreicht", sagt DWD-Meteorologe Felix Dietzsch. "Nördlich und südlich davon liegen die Werte meist zwischen 22 und 27 Grad. Dann werden auch die Nächte wieder deutlich angenehmer." Schon in den vergangenen Tagen waren Gewitter über mehrere Teile des Landes gezogen. In Thüringen wurde am Dienstag ein Ort durch eine "Superzelle" schwer verwüstet. In Hamburg stürzte bei einem Gewitter ein Baum auf ein Auto, in dem sich sieben Menschen befanden. Ein Mensch wurde mittelschwer verletzt, die anderen kamen mit leichten Verletzungen davon. In Nordrhein-Westfalen stürzten Bäume auf Oberleitungen und Gleise und bremsten so den Zugverkehr aus. Fahrgäste mussten bei Schwelm mehr als vier Stunden in einem ICE ausharren. Die Bahnstrecke zwischen Mönchengladbach und Aachen ist wegen eines Oberleitungsschadens laut einem Bahnsprecher voraussichtlich bis Mittwochabend gesperrt.