Boris Becker verkauft ehemalige Familienresidenz für fast drei Millionen Euro

Datum04.08.2026 21:42

Quellewww.spiegel.de

TLDRBoris Becker verkauft seine ehemalige Familienresidenz in Leimen für 2,98 Millionen Euro. Die von seinem Vater entworfene Villa wurde 1992 erbaut und zeichnet sich durch großzügige Architektur, Privatsphäre und Panoramablick aus. Das Anwesen wurde einst zu den außergewöhnlichsten Privathäusern der Region gezählt. Becker setzt sich aktuell für höhere Preisgelder für Tennisprofis ein.

Inhalt1992 wurde die Villa nach den Plänen seines Vaters erbaut, nun steht sie zum Verkauf: 2,98 Millionen Euro möchte der ehemalige Tennisstar Boris Becker für sein Anwesen haben. Was sonst noch im Inserat steht. Boris Becker, 58, trennt sich von seiner Panorama-Villa im badischen Leimen. "Großzügige Architektur, ein Höchstmaß an Privatsphäre und ein beeindruckender Panoramablick über die Rheinebene bis zur Pfälzer Bergkette", beschreibt das Maklerbüro "Kozlowski Immobilien" das Anwesen in einem Inserat . Satte 2,98 Millionen Euro soll die Immobilie in Beckers Geburtsort in Baden-Württemberg kosten. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet . Beckers Vater, Karl-Heinz Becker, war von Beruf Architekt und errichtete das eindrückliche Haus 1992 auf dem 825 qm großen Grundstück. Mit Baukosten von rund 4,6 Millionen D-Mark habe es laut Inserat schon damals zu den außergewöhnlichsten Privathäusern der Region gezählt. Boris Becker ist einer der erfolgreichsten deutschen Tennisspieler der Geschichte. 1985, mit gerade einmal 17 Jahren, triumphierte er in Wimbledon – und brachte so auch Leimen auf die Weltkarte. In seiner Karriere holte er noch zwei weitere Wimbledon-Titel und gewann insgesamt sechs Grand-Slam-Turniere. Zuletzt hatte Becker sich für andere Tennisprofis starkgemacht, die von den Organisatoren der Grand-Slam-Turniere mehr Geld verlangten. "Ja, verdammt noch mal, wenn ihr so viel Geld verdient, gebt es doch aus an Preisgeldern auch in den Anfangsrunden für Spieler, die das zum Überleben brauchen", sagte er in einer Eurosport-Medienrunde. Er zeigte Verständnis für die Spieler, denn "eine Tenniskarriere kann morgen vorbei sein".